Macarons en masse.

Macarons en masse.

Wer noch nichts für Weihnachten gebacken hat oder einfach Lust hat noch was zu machen, dem kann ich Macarons empfehlen. Seit dem Sweet Lolita Boom sind Macarons aus Plastik als Schmuck (zum Beispiel an Ringen, aber auch an Ketten) sehr beliebt geworden. Warum dann also auch nicht einfach mal “die Originale” selbst machen?

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Das Rezept, was ich auch verwendet hab, findet man hier im Blog von Letizias Gaumenfreuden. Auch kann ich das Rezept so wie es ist nur weiterempfehlen. Kleiner Tipp meinerseits: nehmt das mit dem glatten Backpapier wirklich ernst! Meine ersten Macarons, bei denen ich dachte, dass das “nur so in etwa glatt sein muss” wurden nicht rund sondern länglich. Aber beim zweiten Blech hats dann richtig gut geklappt. In dem Fall - Viel Spaß damit!

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Miwako Sakurada ist einer der Hauptcharaktere in dem Manga “Paradise Kiss”. Paradise Kiss selbst wurde von Yazawa Ai gezeichnet und erschien in Japan zwischen 1999 und 2003. Auf Deutsch erschien der Manga in 5 Bänden bei Panini Comics. Die erste Auflage erschien von 2003 bis 2004 noch unter dem Sublabel “Planet Shojo”, 2007 kam es dann zu einer Neuauflage und die Manga erschienen unter “Planet Manga”. Auch das Cover hat sich hier geändert. Die Manga sind in japanischer Leserichtung. Mittlerweile sind allerdings die

Miwako und ihr Freund Arashi

Miwako und ihr Freund Arashi

Manga der ersten Auflage “Out of Print” und somit nur noch schwer zu ergattern.

2005 wurde die Serie auch erstmals als Anime ausgestrahlt.

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In der Geschichte trifft die Schülerin Yukari auf vier Studenten einer Modeschule: George, Miwako, Arashi und Isabella. Diese vier bitten Yukari für ihr Modelabel “Paradise Kiss” zu modeln. Miwako ist die jüngere Schwester von Mikako, welche aus dem Vorläufermanga “Gokinjo Monogatari” (kann etwa ungefähr mit “Nachbarschaftsgeschichten” übersetzt werden) stammt. Zwar ist nicht jedes Outfit, das Miwako trägt gleich auch einem der Lolita-Stile zuzuordnen, aber man kann auch bei vielen Outfits, die nicht gleich zur Lolita-Mode gehören immer noch kleine Details erkennen, die zumindest auf den Stil hindeuten.

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Nützliche Links:

Paradise Kiss zum Bestellen
Miwako Sakurada Fanlisting

Schon etwas für den 5. Dezember geplant? Nein? Dann wirds aber Zeit, denn da ist wieder der Internationale Lolita-Day. Ein Tag, den man ganz seinen Lieblingsklamotten widmen kann - irgendwie toll.

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Aber wie entstand das überhaupt? In meinem Kalender steht ja auch nix von “Internationalem Lolita-Day”…

Klar, das ganze ist kein offizieller Feiertag (obwohls irgendwo ja schon lustig wär.). Die Idee entstand 2005 in einem Posting auf EGL (*1) und seit da wird zweimal im Jahr der Lolita-Tag gefeiert. Generell findet er immer einmal am ersten Samstag im Juni und einmal am ersten Samstag im Dezember statt, sodass man auch einmal seine Sommer- und einmal seine Wintergarderobe ausführen kann.

Was kann man also an so einem Tag machen? Klar, auf alle Fälle kann man sich schonmal in sein Lieblingsoutfit schmeißen. Dann entweder auf ein Meetup gehen oder sich einfach nur mit seinen Freunden treffen, Fotos machen, in ein Cafe gehen, Feiern gehen (hey, es ist ein Feiertag - wenn auch kein offizieller), sich zusammen nen Film angucken, oder oder oder…

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Und wer die Termine für die nächsten drei Jahre auch schon im Kalender vermerken möchte:

2010: 5. Juni & 4. Dezember
2011: 4. Juni & 3. Dezember
2012: 2. Juni & 1. Dezember

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Quellen und nützliche Links:

(*1) Posting bei EGL

Wer schon länger dabei ist besitzt sicher ein Paar davon und wer noch neu dabei ist konnte sie eigentlich kaum übersehen: die Rocking Horse Schuhe. Ballerinas mit hoher Holzsohle, wo hinten eine Ecke fehlt, in denen man aber auch überraschend gut laufen kann! Dieses Design stammt von Vivienne Westwood und heutzutage gibt es diese in verschiedensten Formen und Farben, als Stiefel, als flache Schuhe, offen, geschlossen. Aber wann kamen diese Schuhe überhaupt zur Lolita-Kleidung hinzu?

Vivienne Westwoods Rocking Horses wurden zum ersten Mal 1987 bei der Harris Tweed Kollektion vorgestellt (*2).

Novala Takemoto schrieb in seinem Buch “Shimotsuma Monogatari” (hier auch häufig unter dem Namen “Kamikaze Girls” bekannt), dass für den Hauptcharakter Momoko Rocking Horse Schuhe essentiell zum Lolita-Stil gehören. Das Buch wurde 2002 in Japan veröffentlicht. Das heißt, Rocking Horses müssen irgendwann zwischen 1987 und 2002 zum Lolita-Stil gekommen sein.

Noch früher - nämlich 2000 - erschien die erste Gothic & Lolita Bible. Wirft man kurz einen Blick auf die Street Snaps, sieht man hier auch schon Personen mit Rocking Horse Schuhen.

Ebenfalls in 2000 erschien der Manga “Nana” von Ai Yazawa auf japanisch. Auch hier drin findet man den Lolita-Modestil und auch hier werden schon Rocking Horse Schuhe getragen - abgesehen davon findet man auch ansonsten viele~ Anspielungen auf Vivienne Westwood. Da aber auch davon ausgegangen werden kann, dass Ai Yazawa den Manga nicht “mal eben an einem Tag” gezeichnet hat, muss es den Trend um die Rocking Horses in der Lolita-Szene schon früher gegeben haben.

Quellen zufolge (*1) öffnete 1995 in Hibiya auch der erste Vivienne Westwood-Store.

Alles in allem kann man also davon ausgehen, dass die Rocking Horses zwischen 1995 und 1999 ihren Weg in die Lolita-Szene gefunden haben. (Sollte ich mich hier wirklich radikal irren - bitte sagen ;) Die Originale von damals sind heute leider ausverkauft, allerdings kann man mit etwas Glück doch noch welche ergattern. Bei Ebay tauchen so immer wieder mal welche auf. Ansonsten gibt es auch bei Closet Child bzw. bei OldBailey welche zu kaufen. Eine weitere Möglichkeit die noch existiert wäre, dass man sich die Schuhe “custom made” herstellen lässt. Diese kann man allerdings nur im Laden in London (Kings Road “World End”) bestellen. Zur Zeit werden bei hervia.com aber auch Schuhe von Vivienne Westwood Melissa angeboten, die dem Design der Rocking Horses durchaus sehr ähnlich sehen.

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Quellen und nützliche Links:

(*1) Timeline
(*2) Post bei Livejournal
The Rocking Horse Shoe Guide Update

Happy Halloween!

Da heute Halloween ist, dachte ich, ich stell euch noch einen Lolita-Kleidungsstil vor, den man gerade heute auch anziehen kann, wenn man sonst kein Kostüm mehr gefunden hat - Guro Lolita.

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Aus: Gothic & Lolita Bible Band 7, Street Snaps

Aus: Gothic & Lolita Bible Band 7, Street Snaps

Das Wort “Guro” ist eine Abkürzung von “Grotesk” bzw. “Grotesque”.  Der Stil ist auch bekannt unter den Namen “Gore Lolita” oder “Injured Lolita”. Obwohl dieser Stil eigentlich schon ziemlich alt ist, wird er nur sehr selten umgesetzt, was vor allem daran liegen kann, dass dieser Stil ziemlich schnell wie ein Kostüm und nicht mehr wie ein Modestil aussieht.

Das Interessante aber an diesem Stil ist, dass man ihn sowohl übertrieben und wie ein Kostüm, als auch ein wenig abgeschwächter und somit alltagstauglicher (wenn auch immer noch ziemlich “kostümig”) tragen kann.

So kann man z.b. für einen abgeschwächteren Stil Gothic Lolita, Kuro Lolita oder wonach einem auch immer der Sinn steht mit Elementen von Guro Lolita Kombinieren. Augenbinden oder aber auch Bandagen zum Beispiel.

Für den kostümigeren Look kann man hingegen weiter gehen. Hier wird häufig ein Shiro Lolita Outfit genommen und mit Kunstblut verziert. Doch auch die Augenbinden und die Bandagen dürfen hier nicht fehlen. Gerade beim Kunstblut allerdings muss man acht geben, da es sein kann, dass man die Rückstände von diesem nicht mehr komplett aus dem weißen Outfit herausbekommen kann. Deswegen empfehle ich hier nicht unbedingt das allerliebste weiße Kleid bzw. Outfit für einen Guro Lolita Look zu nehmen.

Häufig werden hier dann Kleider genommen, die ohnehin nicht allzu viel gekostet haben, sodass der finanzielle Schaden - sollten die Flecken vom Kunstblut wirklich nicht mehr herausgehen - nicht allzu groß ist. Bei Bodyline zum Beispiel kann man für verhältnismäßig wenig Geld ein weißes Kleid finden.

Augenbinden zu finden kann sich unter Umständen auch als ein wenig schwierig herausstellen. Allerdings sind Augenbinden ziemlich leicht und schnell selbstgemacht, weswegen ich prinzipiell empfehlen würde, so eins einfach selbst zu basteln.

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Wem Guro Lolita nicht so zugesagt hat, aber trotzdem nicht auf ein Halloween-Outfit verzichten will, kann sich ja hiervon inspirieren lassen:

Rotkäppchen - ein Outfit mit einem roten Cape kombinieren. Dazu noch einen süßen Strohkorb, den man mit Süßigkeiten oder aber auch gruseligen Halloween-Sachen füllen kann.

Der böse Wolf - Diese ganz weichen, warmen Hausschuhe, die aussehen wie Wolfsfüße kombiniert mit einem Lolitaoutfit. Dazu die Haare auftoupieren und das Outfit noch mit Kunstpelz kombinieren.

Alice im Wunderland - Ein blaues Kleid in Kombination mit weißer Schürze, schwarz-weiß geringelten Strümpfen und einer niedlichen Schleife in den Haaren.

Vampir - Gothic Lolita in Kombination mit Vampirzähnen und anderen kleinen vampirischen Accessoires. Weißes Make-up nicht vergessen!

Zombie - Noch mehr weißes Makeup, wobei das Augenmakeup dabei kränklich aussehen darf. Das Outfit kann man dann mit diesen “Fake-Spinnweben”, die man zu Halloween eigentlich überall kaufen kann verziert werden. Ansonsten kann man sich auch bei den Outfits von den Zombie-Walks inspirieren lassen. Braaains~

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nützliche Links:

Youtube: Video mit vielen Guro Lolita Bildern

Es ist erschreckend, nicht? Da ist es eigentlich doch noch mitten im Sommer und auf einmal bekommt man morgens während man das Haus verlässt einen Schrecken - der Sommer ist weg und es sind gefühlte 10°C weniger als noch am Vortag.

Die Bäume verlieren ihre Blätter und die ganzen Parks werden in ein rot-gelbes, herbstliches Farbspektrum getaucht. Die Tage werden langsam kürzer und sind vor allem eines: nicht mehr so heiß.

Gerade wenn man mit seinen Lolita-Klamotten im Sommer unterwegs war, ist man doch hin- und wieder verzweifelt. Egal, wie wenig man angezogen hat, es war irgendwo doch immer noch nen Tick zu heiß. Der Sonnenschirm gab zwar ein wenig Schatten, ist aber häufig auch nicht die idealste Lösung. Und genau deswegen ist der Herbst so toll…

Man wird im Herbst von Außenstehenden nicht mehr für verrückt erklärt, wenn man Kniestrümpfe trägt, wenn man 3 oder mehr Lagen übereinander anhat oder wenn man auf die Bluse unterm Jumperskirt nicht verzichten möchte. Noch dazu ist der Herbst ideal dafür, seine Cardigans und Jäckchen auszuführen oder einen leichten Schal oder ein Mini-Cape zu seinem Outfit zuzufügen.

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Außerdem kann man wieder seine Herbstoutfits herauskramen. Gerade Outfits, die im Sommer echt unerträglich waren, weil sie aus einem zu dicken Stoff oder ähnlichem gemacht wurden, werden jetzt wieder toll. Die Farben werden allgemein wieder etwas gedeckter und ruhiger. Es ist ohnehin wie jedes Jahr, dass die knalligen Farben vom Sommer weichen und die Outfits etwas gesetzter werden. Sehr schick sind im Herbst und Winter zur Zeit Classic Outfits, aber auch Gothic Lolita erlebt jeden Winter wieder ein kleines Comeback. Blättert man die aktuelle Gothic & Lolita Bible (34) durch, merkt man auch schnell, dass der Fokus mittlerweile mehr auf Classic gelegt wurde - im Verhältnis gesehen zumindest.

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Als kleine (Einkaufs)Tipps um das Herbstoutfit noch zu komplettieren kann ich folgendes empfehlen:

Wer noch ein Barett sucht, sollte einfach mal in den normalen Bekleidungsläden nachgucken. Dort findet man langsam aber sicher wieder Baretts in allen möglichen Farben. Und wem das noch zu wenig oder zu unspektakulär ist, kann sich auch noch ein wenig Stoff - vielleicht auch Filz - kaufen, und sein Barett damit verzieren. Einfach etwas süßes ausschneiden und draufnähen - geht wirklich einfach und man hat Ruckzuck sein Barett individualisiert und verniedlicht!

Auch findet man momentan viele niedliche Handschuhe mit Schleifchen und anderem “niedlichem” dran, die sich auch perfekt für den Modestil eignen. Einfach ein wenig herumgucken - meistens kann man hier supertolle Schnäppchen machen! Auch Fäustlinge kann man immer wieder finden. Gerade diese eignen sich auch sehr gut zum verzieren.

Einen Blick wert sind auch Cardigans - zur Zeit bekommt man diese für einen akzeptablen Preis in vielen Farben. Und auch hier gilt: wem ein einfarbiger Cardigan zu Simpel ist, kann diesen gern noch verzieren. Falls man aber Spitze an einen Cardigan annähen will, sollte man dabei aber bedenken, dass die meisten Cardigans dehnbar sind. Ist die Spitze das nicht, wird auch der Cardigan an dieser Stelle nicht mehr dehnbar. Gerade an Stellen wie den Ärmeln sollte man hier gut acht geben - nicht, dass man am Ende den Cardigan nicht mehr anziehen kann.

Und wer auch gerne hin- und wieder näht und seinen Herbst- oder Wintermantel noch nicht hat, der kann sich die Anleitung von Quini auf Dunkelsuess mal angucken und sich vielleicht so einen eigenen Mantel schneidern.

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Wer schöne Fotos haben will, sollte im Herbst definitiv mit ein paar Freunden in den Park gehen. Denn gerade da ist mittlerweile alles durch das gefallene Laub bunt und farbenfroh. Allerdings ist es bei Meetups momentan sicher nicht mehr so toll, ein Picknick zu machen, da es dafür vermutlich schon zu kühl ist - ein Cafebesuch allerdings ist hier wunderbar.

Lolita-Mode kann unter Umständen teuer werden und viele, die neu in dieser “Szene” sind, sind erstmal über die Preise schockiert. Klar, 200 bis 300 Euro und mehr für ein Kleid, 150 aufwärts für eine Bluse - man möchte sich kaum ausmalen, wie teuer dann ein ganzes Outfit wird und geschweige denn wieviel Geld bekannte Lolitas in ihre großen Kleiderschränke gesteckt haben. Meistens aber ist es gar nicht so viel, denn viele Lolitas kaufen ihre Kleidung bevorzugt SecondHand oder wissen sonst auch, wie man gute Schnäppchen machen kann.

Von diesen Schnäppchenmöglichkeiten will ich euch nach und nach die verschiedensten Arten vorstellen, heute ist der “Gothic Lolita-Zirkel Weblog” dran.

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Der Gothic Lolita Zirkel wurde Ende 2004 bis Anfang 2005 gegründet. Leider war es mir nicht mehr möglich herauszufinden, WER den Zirkel damals gegründet hat und auch die anderen Zirkelmoderatoren konnten es mir nicht mehr sagen. Wer da also genaueres weiß: immer her mit den Informationen!

Früher diente die Tafel im Zirkel als Ort, an dem man seine Sachen gebraucht verkaufen aber auch suchen konnte. Dieses Jahr konnte man die Zirkel mit Bezahlung eines kleinen Betrages an animexx “upgraden” und man bekam auch einen Weblog dazu. Seit da ist das “Suche und Verkaufe” in den Weblog umgezogen.

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Was sind die Vorteile im Weblog des Gothic Lolita Zirkels auf Schnäppchenjagd zu gehen?

Ganz klar - die Verkäufer befinden sich größtenteils in Deutschland, Österreich und der Schweiz und sprechen auch alle Deutsch. Bis auf die Schweiz hat man da auch den Vorteil, dass man mit Euro zahlen kann. Auch ist aufgrund der gleichen Sprache keine Sprachbarriere vorhanden, was äußerst praktisch ist. Innerhalb eines Landes hat man seine Sachen auch innerhalb von 2 - 4 Tagen.

Sollte man seine Sachen mal nicht bekommen, was bisher soweit bekannt ist allerdings noch nicht vorgekommen ist, kann man immer noch diejenigen fragen, die in der Nähe des Verkäufers wohnen, ob sie wissen, ob etwas passiert ist. Meistens gibt es immer einen bis mehrere, die den Verkäufer auch persönlich kennen und sollte es da wirklich Probleme geben, können sie sicher auch nachforschen, was mit dem Verkäufer los ist.

Auch ist die Anzahl der “Scammer” (Verkäufer, die Produkte anbieten, die sie nicht haben und dann mit dem Geld verschwinden) sehr, sehr, sehr, sehr gering, wenn nicht sogar nicht vorhanden.

Und die Nachteile des Zirkel-Weblogs?

Ein Nachteil ist vermutlich auch, dass es Regional beschränkt ist und die Angebote dadurch nicht so vielzählig sind wie z.b. in einem richtig großen, internationalen Forum.

Fazit:

Alles in allem ist der Gothic Lolita-Zirkel Weblog für Schnäppchen durchaus zu empfehlen. Auch für Neulinge ist es aufgrund der oben genannten Vorteile sehr praktisch. Daher ist der Weblog durchaus sehr empfehlenswert und definitiv immer wieder einen Blick wert!

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Quellen und nützliche Links:

Der Gothic Lolita Zirkel auf Animexx
Der Verkaufszirkel im Weblog

Die erste GosuRori (ゴスロリ) erschien im Januar 2004 und wird bis heute vom Verlag “Boutique Sha” (ブティック社) herausgebracht. Bevor die erste GosuRori erschien gab es allerdings schon ein Schnittmuster-Mook von diesem Verlag mit dem Namen “Homemade Gothic and Lolita”, welches am 20. August 2003 erschien. Zur Zeit gibt es die Homemade Gothic and Lolita, von der es nur eine Ausgabe gibt und 13 Ausgaben der GosuRori. Um sich einen Überblick über die Schnittmuster zu erhalten, empfehl ich bei AvantGauche vorbeizusehen, die die Bilder aus den Magazinen gescannt hat (nicht die Schnittmuster!)

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Jedes Heft beinhaltet eine große Auswahl an Schnittmustern für Röcke, Jumperskirts, Kleider, Blusen aber auch Jacken, Bloomers und andere Accessoires. Generell kann gesagt werden, dass man mit 1 - 2 Ausgaben der Mooks schon eine gute Sammlung an Schnittmustern für alles mögliche zusammenhat. Und genau hier beginnt auch das Problem: Die Schnittmuster an und für sich. Denn wer sich die Tabelle zum Abmessen mal angeschaut hat, wird schnell festgestellt haben, dass die Größen (S, M, L, LL), die dort angegeben sind, keineswegs immer auf die Größen, die wir hier gewohnt sind, passen.

Von Links nach Rechts haben wir dann folgende Angaben:

バスト - Brust
ワイスト - Taille
ヒップ - Hüfte
背丈 - Rückenlänge. Das wird von Nacken bis zur Taille gemessen
腰丈 - von der Taille zur Hüfte
股上 - auf einem Stuhl sitzend misst man hier von der Taille bis zum Stuhl.
股下 - Beininnenlänge
袖丈 - Armlänge
手首回り - Armgelenkumfang
身長 - Körpergröße

(Ohne 100%ige Gewähr)

Praktisch ist an der ganzen Sache, dass die Angaben in Zentimeter sind; man erspart sich so also anders als bei amerikanischen Schnittmustern die ganze Umrechnerei. Sprich: man misst sich ab und guckt dann in der Tabelle, bei welcher Größe man sich befindet. Auffällig ist aber schnell, dass - zum einen - die Schnittmuster nur bis zu einer maximalen Körpergröße von 164 gehen, zum anderen wird man spätestens beim Abmessen und Vergleichen bemerken, dass man teilweise zwischen den Größen schwankt - wenn nicht sogar teilweise zwischen Größen, die etwas weiter auseinander liegen - S und L zum Beispiel.

Wenn man aber weiß, dass man zum Beispiel bei der Hüfte ein L braucht, bei der Taille aber ein S - M reichen würde, dann kann man sich die Schnittmuster ein wenig anpassen. Wenn man größer als 164 ist, kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen, den Rockteil zu verlängern, denn meistens ist es dieser, der dann zu kurz ausfällt (Selbstverständlich ohne Gewähr). Generell ist es aber sehr empfehlenswert zuerst ein Probestück anzufertigen, denn dann weiß man meistens genau, wo etwas zu viel oder zu wenig, zu kurz, zu lang oder, oder, oder… ist.

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Nützliche Links:

AvantGauche - GosuRori Scans
Lolita-Nähzirkel auf Animexx
Auflistung der Stile in den GosuRoris in der loligoth Database (Englisch)
Betty-chans “Understanding the Patterns in GosuRori” (Englisch)

Gothic Lolita Punk Artbook

Gothic Lolita Punk Artbook

Wer öfters mal auf amazon rumstöbert, hat das Artbook sicher schonmal gesehen. Da es momentan runtergesetzt ist und ich ohnehin letztens bei amazon bestellt hab, hab ich mir das mal mitschicken lassen. \(›◕‿◕‹)/

Das Artbook ist ein Softcover und beim ricorico-Verlag erschienen. Es umfasst 176 Seiten und es werden mehrere verschiedene Künstler vorgestellt. Genauer gesagt werden Eri Kamjo, Aguru Mukai, Yoh (ziemlich bekannt), Makoligato, Kira Imai (Angelic Pretty!), Gin Jaba Tank, Hime+You, Tama, Nori Tomizaki (sollte auch von den Ausstellungen hier bekannt sein) und Tokyo Alice vorgestellt.

Am Anfang des Buches findet man auch noch ein Interview mit DJ SiSen über den Gothic Lolita Punk Stil. Es ist zwar fraglich, ob sich nicht bessere Vertreter des Gothic Lolita Stils für ein Interview hätten finden lassen können, aber das Interview allein ist trotzdem ganz interessant zu lesen.

Am Ende des Buches findet man auch noch einige Begriffserklärungen. So wird der Hintergrund der Lolita-Mode noch in ein paar Stichworten erklärt, man findet ein paar Erklärungen zu Lolita-Marken (Angelic Pretty, Babyssb, Maxicimam, Metamorphose, Moi meme moitie und Shojo Kizoku) und auch die Lolita-Kleidungsstile werden kurz beschrieben. Interessant hierbei ist, dass auch Stile beschrieben werden, die so eigentlich nicht allzu bekannt sind bzw. in den meisten Lolita-Stil-Beschreibungen gar nicht auftauchen.

Schön ist auch, dass jeder Artist auch noch anhand eines Beispielbildes zeigt, wie er oder sie die Bilder malt. Hier kann man dann Schritt für Schritt sehen, wie die Künstler genau zeichnen.

Fazit: Alles in allem ist es ein richtig schickes Buch. Besonders angenehm ist, dass es sich nicht auf einen Künstler beschränkt, sondern gleich verschiedene Künstler präsentiert. Zugegeben sind einige Kunstwerke nicht so berauschend, allerdings wird dies durch andere Künstler schnell wett gemacht. (✪ฺܫ✪ฺ)

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Nützliche Links:

Gothic Lolita Punk bei amazon.de

voll, voller, Stoffmarkt eine Stunde nach offizieller Eröffnung... uaa~

voll, voller, Stoffmarkt eine Stunde nach offizieller Eröffnung... uaa~

Bei denjenigen, die ihre Lolita-Klamotten häufig selbst nähen ist der “Stoffmarkt Holland” schon ein fester Termin im Kalender, der unbedingt eingehalten wird.

Der Stoffmarkt “tourt” seit 2004 zweimal im Jahr durch Deutschland - einmal im Frühjahr, einmal im Herbst - und ist eine sehr gute Möglichkeit billig an aktuelle Stoffe zu kommen. Auf den Stoffmärkten kann man neben Stoffen übrigens auch perfekt Spitze, Fäden en mass und andere Kurzwaren kaufen. Gerade bei den Spitzenborten bietet der Stoffmarkt immer eine riesige Auswahl. Wann der Stoffmarkt immer in der nähe von einem ist, kann man praktisch immer auf deren Homepage ablesen.

Allgemein kann ich aber empfehlen zeitig zum Stoffmarkt zu fahren. Meistens ist der Stoffmarkt ~1 Stune nach Eröffnung rappelvoll, sodass man sich teilweise richtig zu den Ständen “durchkämpfen” muss.

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Und was hat das mit der Lolita-Mode zu tun?

Wenn man dann über den Stoffmarkt schlendert, sieht man auch schnell bekannte Gesichter. Wie oben schon gesagt kann man auf Stoffmärkten wirklich viele selbstnähende Lolitas antreffen und spätestens nach dem zweiten oder dritten Mal kennt man sich dann auch schon.

Allgemein sind die Besucher vom Stoffmarkt auch ziemlich aufgeschlossen, was unseren Modestil angeht. Aus eigener Erfahrung kann ich feststellen, dass blöde Kommentare wirklich selten bis gar nie vorkommen, man dafür aber Komplimente - besonders wenn man etwas selbstgenähtes trägt - häufiger mal zu hören bekommt!

Fazit: für selbernähende Lolitas ist der Stoffmarkt wirklich ein Pflichttermin. Gerade Stoffe für Sweet Lolita konnte man die letzten Male ohne Ende finden und dort auch richtige Schnäppchen machen!

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Quellen und nützliche Links:

Stoffmarkt Holland
Lolita-Näh-Zirkel

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