Das traumhafte Buffet

Das traumhafte Buffet

Am 11. Dezember war es wieder so weit – die Weihnachtsfeier des Frankfurter Lolita Treffens, dem Candy Day fand statt. Genau wie das Jahr davor gelang es der Orga wieder den Raum im Obergeschoss des Iimori, einer japanischen Patisserie mitten in Frankfurt, zu reservieren.

Dieses Jahr stellte uns das Iimori ein wunderschön zusammengestelltes Buffet bereit, das keine Wünsche offen ließ. Man konnte so viel, wie man wollte (und konnte) essen, dazu gab es wahlweise Kaffee oder Tee.

Wenn von etwas nicht mehr viel da war wurde es automatisch vom Team vom Iimori wieder aufgefüllt. Auch während des Essens hat uns das Iimori immer wieder neue Sachen hingestellt – so waren zum Beispiel auf einmal warme Waffeln mit wahlweise Sahne oder Schokoladensauce auf dem Buffet. (^_^)

Insgesamt waren es diesmal doch einiges mehr an Personen als es letztes Jahr der Fall war und so kamen dieses Jahr 40 wirklich wunderschön gekleidete Besucher zum Treffen. Faszinierend ist dabei, dass die Teilnehmerliste wirklich kurz nach Veröffentlichung des Termins der Candy Day Weihnachtsfeier schon voll war und die Warteliste auch dementsprechend lang wurde. Bleibt zu hoffen, dass trotzdem jeder, der teilnehmen wollte im Endeffekt auch teilnehmen konnte.

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Jeder Platz sah im Endeffekt in etwa so aus ;)

Jeder Platz sah im Endeffekt in etwa so aus ;)

Die Tische waren zum einen vom Iimori schon dekoriert worden, zum anderen bekam jeder Teilnehmer des Treffens selbstgebackene Kekse an seinen Platz, einen selbstgezogenen Schokoladennikolaus, eine bestickte Weihnachtsgrußkarte und natürlich bekam auch jeder ein Los für die tolle Tombola.

Aus organisatorischen Gründen wurden die Sitzplätze dieses Jahr mit Platzkarten zugeteilt, wobei die Sitzplatzordnung allerdings sehr gut gewählt war. So hatte jeder auch Leute um sich, die er auch schon kannte.

Nachdem jeder ans Buffet konnte und auch etwas gegessen hatte, begann die Organisatorin mit dem Verteilen der (wirklich vielen!) Wichtelgeschenke, wobei das “wer-bewichtelt-wen” schon zuvor im Zirkel des Candy Day ausgelost wurde.

Im Anschluss daran folgte der Outfitwettbewerb. Hier konnte jeder Besucher des Candy Days, der ein winterliches oder weihnachtliches Outfit anhatte daran teilnehmen. Die Teilnehmer bekamen jeweils eine Nummer zugewiesen und konnten sich dann vor den Zuschauern vorstellen, kurz etwas über ihr Outfit sagen, zum Beispiel ob es selbstgenäht war oder was sie dazu inspiriert hat, das Outfit zu verweihnachtlichen und den Zuschauern nochmal ihre Teilnehmernummer mitteilen. Anschließend konnten alle Zuschauer die Teilnehmernummer ihrer liebsten Coordination aufschreiben, wobei das wirklich nicht einfach war, weil alle Outfits wunderschön waren. Im Nachhinein betrachtet finde ich es auch schwierig ein “bestes” Outfit herauszupicken, weil wirklich jedes Outfit irgendwo ein bestes war – allgemein hat man sehr gesehen, wieviel Mühe sich jeder mit seinem Outfit für die Weihnachtsfeier gegeben hat.

Die Zettel für die Wahl des besten Outfits

Die Zettel für die Wahl des besten Outfits

Den dritten Platz hat Lareya mit einem wunderschönen Outfit mit Winterlandschaft gemacht, welches sie sich hat schneidern lassen, den zweiten Platz hat BelleObscurite mit einer spannenden punkigen Coordination von einem Angelic Pretty Outfit gemacht und den ersten Platz hat Fanu mit einem sehr eleganten “Winterstadt”-Outfit, bestehend unter anderem aus einem Moi Meme Moitie Kleid, das mit Sternenketten geschmückt wurde, gemacht.

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Von den CandyDay Besuchern für die CandyDay Besucher :)

Von den CandyDay Besuchern für die CandyDay Besucher :)

Im Anschluss folgte die Tombola. Das wohl schönste aber an der Tombola war, dass alle Tombolageschenke tatsächlich auch von den Besuchern, aber auch von verschiedensten Labels gespendet worden waren. So gab es unter anderem steampunkige Accessoires von khaos kouture, sweete Accessoires von Ribbonlicious, eine Perücke und Kontaktlinsen von Plastikhaar/mycostumes und gruftige Accessoires von lâme lazuli (man konnte schon vorab etwas von der Marke begutachten! Richtig loslegen wollen sie ab 2012! :) und Innocent Wings.

Die Tombolapreise wurden aufgeteilt in “Sweet”, “Gothic” und “Neutral”, sodass man sich zunächst entscheiden konnte, ob man eher die Chance auf einen niedlichen Preis haben möchte, oder die Chance auf einen eher gruftig-düsteren Preis haben möchte.

Im Endeffekt gab es wohl mehr Tombolapreise als Besucher, sodass niemand leer ausgehen musste und teilweise sogar manch ein Besucher der Weihnachtsfeier mit zwei Preisen nach Hause gehen konnte!

Die Tombola war, genau wie letztes Jahr. wieder ein großer Erfolg, der bei allen richtig gut angekommen ist.

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Alles in allem war die Weihnachtsfeier auch dieses Jahr wieder ein absolutes Highlight und ich freu mich jetzt schon auf die Weihnachtsfeier im nächsten Jahr und kann diese Weihnachtsfeier auch nur jedem wärmstens ans Herz legen! :)

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Quellen und nützliche Links:

khaos kouture
Innocent Wings
Plastikhaar/mycostumes

Der Candy Day auf Animexx
Der Candy Day auf Facebook

Iimori Restaurant Frankfurt

Japanese Goth – Cover

Japanese Goth ist denke ich ein Buch, was ich jedem nur empfehlen kann. Als ich es bestellt hatte, dachte ich eigentlich, dass es mehr ein Buch über die japanische Gothic-Szene ist, primär mit Text. Als ich es bekommen hab, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Es ist ein Buch, auch über die Gothic-Szene, primär aber eher über die Gothic Lolita Szene in Japan und mehr ein Bilderband als ein Buch zum Lesen.

Das Buch ist von Tiffany Godoy (von ihr stammen auch “Style Deficit Disorder – Harajuku Street Fashion – Tokyo” und “Tokyo Street Style – Fashion in Harajuku”) und Ivan Vartanian. Es umfasst 240 Seiten und die Texte darin sind komplett in englischer Sprache.

Die ISBN-10 ist 0789318520, ISBN-13 ist 978-0789318527.

Der hinten aufgedruckte Preis ist 27,50 USD, man findet es aber gebraucht definitiv billiger. Mein Exemplar hat z.b. bei amazon 8 Euro plus 3 Euro Porto aus den USA gemacht – dafür, dass man 240 Farbseiten bekommt ist das definitiv in Ordnung also.

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Wenn man das Buch aufschlägt ist das erste, was man sieht Bilder von Mana. Wer die Gothic Lolita Bible regelmäßig liest (oder sich ansieht) kennt die Bilder, die darin verwendet wurden bereits. Das Buch ist in 11 Kapitel aufgeteilt. Noch bevor die Kapitel beginnen, kann man sich Bilder vom Laufsteg der LaForet Underground Collection von 2007 ansehen. Im Anschluss findet man 3 Seiten Text mit dem Titel “lolic…”, wo Novala Takemoto über die Lolitaszene schreibt. Spätestens hier wird einem auch klar, dass das Buch nicht über die japanische Gothicszene per se ist sondern tatsächlich über die Gothic Lolita Szene.

Im ersten Kapitel mit dem Titel “Monochrome” findet man Artworks von Yoh sowie Fotos des Modelabels “Mukuro“. In dem Kapitel “in Wonderland” wird es zunächst etwas sweeter – hier findet man Artworks von Kira Imai, Bilder der Baby the Stars Shine Bright sowie Alice and the Pirates Kollektion von Herbst/Winter 2007 sowie Artworks von Mitsukazu Mihara aus den verschiedensten Artbooks. In dem Kapitel “Thanatos” sind Artworks der Künstler Toru Kamei und Fuyuko Matsui.

Kira Imai und Kokusyoku Sumire
Kira Imai und Kokusyoku Sumire

Im Kapitel “Eternity” findet man Artworks von Ayami Kojima, die man vielleicht schon von den Artworks zu der Spielereihe “Castlevania” kennt. Im Anschluss sieht man Fotografien von Hiroshi Nonami. Das Kapitel “Eros” wird komplett vom Künstler Takato Yamamoto gefüllt.

Im Kapitel “m/f” dürften die Herzen von Visual Kei Fans höher schlagen. Hier findet man Fotos von dem Sänger Kaya und der Band Phantasmagoria. Das Kapitel “little cones” zeigt Artworks von Masaru Shichinohe und Fotos von Kokusyoku Sumire sowie Fotos von Puppen von Mari Shimizu und im Kapitel “dramatis personae” findet man Bilder der Band Versailles sowie Phantasmagoria und Moi dix Mois, wie auch Artworks von Tae Natsuno. Im Kapitel “Jardin de Bete” findet man Bilder von h.Naoto, LIEN und Takato Yamamoto.

Artwork von Takato Yamamoto und Hangry und Angry von h.Naoto

Fast am Ende des Buches findet man noch einen kurzen Comic von Mitsukazu Mihara, der auch ohne Sprachkenntnisse verfügbar ist, da er auf Text verzichtet hat. Ganz am Ende des Buches findet man noch Fotografien von Ryo Yoshida.

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“japanese goth” ist ein Buch, was ich jeder Lolita, die sich etwas für die Gothic Lolita-Richtung interessiert, nur wärmstens ans Herz legen kann. Das Buch hat eine tolle Auswahl an Bildern und man kann sich nicht nur schön davon inspirieren lassen sondern einfach mal ein paar Stunden damit verbringen und sich komplett in die Gothic Lolita-Welt hineinziehen lassen.

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Quellen und nützliche Links:

Japanese Goth auf Amazon

Das Heftchen konnte scheinbar bei der Kinoaufführung 2004 in Japan gekauft werden, 100% sicher bin ich mir da allerdings auch noch nicht. Es beinhaltet Infos zum Film.

Das Cover ist weiß, die Rückseite ist blau und es wurde so designt, dass es so ausssieht, als wie wenn der Filmtitel aufgestickt wurde. Das Heftchen ist in westlicher Leserichtung und komplett in japanisch. Vom Format her ist es etwas kleiner als A4, aber größer als A5.

Rück- und Vorderseite

Vorder- und Rückseite

Zu Beginn des Heftchens findet man erstmal eine kleine Vorstellung des Filmes sowie Informationen über Novala Takemoto, der das Buch zum Film geschrieben hat. Im Anschluss findet man jeweils Interviews mit Kyoko Fukada (der Schauspielerin von Momoko) und Anna Tsuchiya (der Schauspielerin von Ichigo/Ichiko)

Interview mit Kyoko Fukada

Interview mit Kyoko Fukada

Interview mit Anna Tsuchiya

Interview mit Anna Tsuchiya

Im Anschluss werden 12 der Schauspieler der wichtigsten Charaktere aus Shimotsuma Monogatari kurz vorgestellt.

Das nächste dürfte für diejenigen spannend sein, die schon immer mal einen Ausflug nach Shimotsuma bei ihrem Japanurlaub eingeplant haben. Hier findet man eine skizzierte Karte von Shimotsuma, bei der wichtige Orte, an denen der Film gedreht wurde eingezeichnet sind und darunter nochmal zusätzlich erklärt sind.

Shimotsuma Map

Shimotsuma Map

Auf den nächsten Seiten findet man ein Interview mit dem Director des Films, NAKASHIMA Tetsuya, sowie eine Art Filmtagebuch, bei dem man auch Bilder vom Making Of des Filmes sehen kann.

Making Of

Making Of

Im Anschluss findet man auch noch Skizzen zum Film, wie man sich gewisse Szene vorgestellt hat, ein Interview mit Youko Kanno zum Filmsoundtrack sowie die Lyrics zu dem Lied “Hey my friend” von Tommy heavenly6. Des weiteren findet man noch Infos zum Manga sowie zum Staff des Films. Auf der letzten Seite wird die Legende von Himiko Baribari noch etwas aufgegriffen und man kann die ganzen Fanartikel, die zum Film herausgebracht wurden bewundern.

Auch findet man am Ende der Zeitschrift Sticker aus Shimotsuma Monogatari.

Sticker

Sticker

Interessant ist auch, dass in der Mitte der Zeitschrift nochmal ein vierseitiges, kleines Heftchen ist. Das kleine Heftchen hat ein sehr ähnliches Cover wie das Buch, das Momoko im Forest of Aristocrats liest. Darin findet man nochmal spezielle Infos zum Charakter von Momoko sowie eine Erklärung von einigen Kleidern, die sie im Film trägt und eine Skizze von ihrem Zimmer und ihrer Vorstellung, dass sie in der Zukunft irgendwann in einem Kleid von Baby the Stars Shine Bright sterben wird.

das kleine Zusatzheftchen

das kleine Zusatzheftchen

Mit dabei war auch ein kleines “Poster” (es ist genauso groß wie die Zeitschrift selbst, sprich kleiner als A4) vom Filmplakat.


Als ich letztens mein Bücherregal aufgeräumt hab, bin ich über etwas gestolpert, an das ich schon gar nicht mehr gedacht hab. 2005 lief auf der Nippon Connection die Deutschlandpremiere von Shimotsuma Monogatari / Kamikaze Girls und natürlich wurde das damals auch mit einer Seite in deren Programmheft präsentiert:

Shimotsuma Monogatari auf der Nippon Connection 2005

Shimotsuma Monogatari auf der Nippon Connection 2005

Wäre schön, wenn sie den Film mal wieder bringen würden. Immerhin ist die Szene hier in Frankfurt mittlerweile sehr gewachsen und ich bin mir sicher, dass ich nicht mehr die einzige dort in Lolita wäre. Bis dahin einfach aus nostalgischen Gründen hier der Scan von deren Programmheft damals.

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Quellen und nützliche Links:
Seite der Nippon Connection
Seite der Nippon Connection 2005

Das Cover

J-Rock Groupies ist ein Softcoverbuch, erschienen beim Turnaround Publisher Services Verlag und umfasst 191 Seiten. Herausgebracht wurde es 2007. Viel zu Lesen gibt es in dem Buch tatsächlich nicht. Lediglich auf der Innenseite des Covers und auf der ersten, sowie auf der vorletzten und letzten Seite ein Bandmitglied der Band “Tsuberukurin” und ein Groupie kurz zu Wort und beschreiben ihren Alltag in beziehungsweise mit der Band. Ansonsten kann man darin Fotos von der Band “Atelier”, “cinema~s ‘trip”, “lilyspider”, “Rutiru” und “Sinner” finden, wobei jede Band nur zwischen 2 und 4 Seiten in dem Buch bekommen hat. Zwischen den jeweiligen Bandfotos findet man dann Fotos von Menschen in Kigurumi, Visual Kei und Lolita-Kleidung.

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Schön an dem Buch ist, dass die Fotos keine professionellen, gestellten Fotos sind sondern das Buch ausschließlich aus Street Snaps besteht. Einige der Fotos wurden dabei auf der berühmten Brücke in Harajuku geschossen.

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Bei den Fotos findet man allerdings keine Infos über die Outfits, die auf den jeweiligen Fotos getragen werden, sondern lediglich das Alter und den Namen der Person, die gerade abfotografiert wurde.

Den Outfits in dem Buch nach zu Urteilen dürften die Fotos auch 2007 herum gemacht worden sein. OTT-Lolitas sieht man daher darin noch nicht, dafür kann man aber auf einer Doppelseite gleich vier Hime Lolitas sehen.

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Gothic Lolita und Shiro Lolita

Gothic Lolita und Shiro Lolita

Leider lässt bei einigen Fotos die Fotoqualität sehr zu wünschen übrig. Einige der Bilder sind stark unscharf oder überbelichtet. Meiner Meinung nach gibt es dem Buch allerdings trotzdem etwas den Charme von selbstgemachten Street Snaps, die komplett unprofessionell und absolut ungestellt sind. Für Fans von perfekter Bildqualität ist das Buch eher nicht zu empfehlen, für Fans von Street Snaps und manchmal auch etwas eigenen Zusammenstellungen von Lolitaoutfits oder Visual Kei Outfits aber sehr.

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Quellen und nützliche Links:
J-Rock Groupies bei amazon

Ich habs endlich geschafft und hab eine – zugegebenerweise grafisch etwas lahme – Literaturliste erstellt. Momentan sind da drin alle Bücher und Zeitschriften mit ISBN-10 und ISBN-13 sowie Primärsprache, in der sie verfasst sind, zu finden.

Ihr findet sie ab sofort entweder zu eurer Rechten in der Menüleiste –>
oder für diejenigen, die lieber einen Link anklicken hier.

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Außerdem noch eine Neuerung, die so eigentlich keine Neuerung ist. Auf meiner alten Seite (die nur kurzzeitig vor diesem Blog hier existierte) hatte ich eine Zeitleiste online, in der alle Sachen, die in den letzten 40 Jahren passiert sind, die auch die Lolitamode betreffen, aufgelistet. Da mich mehrmals etliche Leute gefragt haben (danke auch fürs immer wieder fragen :) ), ob ich sie wieder online stellen kann, hab ich endlich die Zeit gefunden sie zu aktualisieren und auch wieder online zu bringen. Viel Spaß damit!

Ihr findet sie ebenfalls in der Leiste rechts oder hier.

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Wenn ihr das Gefühl habt, dass noch irgendetwas in den Listen fehlt, schickt mir einfach eine mail :)

Für sehr spontane: Morgen gibts bei Metamorphose Autumn Lucky Packs, die nur auf der englischen Seite vertrieben werden. Ohne Versand kosten sie 15000 Yen, und sollen laut Angabe von Metamorphose Kleidung im Wert von Rund 50000 Yen beinhalten. Auch findet man wieder Beispielbilder von dem, was in so einem Lucky Pack drin sein kann.

Kann drin sein, muss aber nicht ;)

Man kann das Lucky Pack nur über den Einkaufswagen kaufen, nicht per e-mail. Nähere Infos findet ihr hier. Viel Glück!

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Quellen und nützliche Links:

metamorphose Homepage
Infos zum Autumn 2011 Lucky Pack

Fashion Show 2011

Fashion Show 2011, Foto wurde von katze gemacht

Auf der Frankfurter Buchmesse fand dieses Jahr im Saal Harmonie zwischen der Deutschen Cosplaymeisterschaft und der Siegerehrung eine Lolita Fashion Show, organisiert vom Frankfurter Candy Day, statt. Damit konnte der Candy Day Frankfurt nicht nur auf einem großen Event in Hessen, bei dem sicher auch viele Interessenten, die vielleicht noch nichts vom Candy Day gehört haben, auf sich aufmerksam machen sondern auch gleich den oft vorhandene Irrtum, dass Lolita Cosplay sein, beheben.

Wer sich die komplette Show ansehen möchte, kann dies

hier bei dem Video von FilleDePorcelaine

machen. Viel Spaß! :)

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Quellen und nützliche Links:

Der Candy Day auf Facebook | Der Candy Day auf animexx
Frankfurter Buchmesse

katzes Gallerie von der Frankfurter Buchmesse 2011
FilleDePorcelaines Youtube-Channel

Mechamedia, Band 3

Mechamedia, Band 3

“Mechademia” ist eine Bücherreihe, die sich eigentlich primär auf Manga und Anime konzentriert, aber auch andere Aspekte der japanischen Populärkultur aufgreift. In der Reihe werden akademische Texte veröffentlicht, die eine Brücke zwischen Akademikern und Fans bilden sollen. Herausgebracht werden die Bücher von der University of Minnesota Press. Im dritten Band “Limits of the Human” findet sich daher eine Arbeit von Frau Winge, die den Namen “Undressing and Dressing Loli: A Search for the Identity of the Japanese Lolita” trägt. Mit Literaturverzeichnis umfasst das Kapitel 16 Seiten.

Auf den 16 Seiten wird zuerst die Subkultur als solches umrissen, anschließend werden Classic Lolita, Sweet Lolita und Gothic Lolita umrissen und die Lolitaästhetik und -identität beschrieben. Zu Beginn wird Harajuku kurz umrissen und der Begriff “Lolita” definiert beziehungsweise von dem Nabokovschen Lolita differenziert sowie ein kurzer Umriss der Arbeit gegeben.

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Unter “Lolita Subculture” wird zunächst die Geschichte des Modestils etwas umrissen, angefangen in 1970, als der Stil sich langsam entwickelte. Es wird auch aufgeführt, dass Lolita auch in den Medien präsent ist, gerade auch im Anime und Mangabereich. Neben Manga und Anime wie Paradise Kiss, Portrait de Petit Cossette und Rozen Maiden, bei denen der Link zur Lolitamode noch verständlich ist, wird allerdings auch als Beispiel “He is my Master” (Kore ga watashi no goshujin-sama / (これが私の御主人様) aufgelistet und als Anime mit Aspekten der Lolitamode genannt, obwohl es sich bei dem Anime um einen Anime mit Maids handelt bei dem der Modestil gar nicht berücksichtigt wird.

Bei einer weiteren Beschreibung der Subkultur wird erwähnt, dass es in Japan Bereiche gäbe, in denen Lolitatreffen von Polizei und Security patroulliert werden würden, um vor Stalkern zu schützen. Eine Aussage wie diese konnte ich allerdings noch in keiner anderen Literatur finden und die Autorin hat diese Aussage auch ohne Erwähnung irgendeiner Quelle getätigt. Persönlich denke ich, dass dies als Falschaussage wahrgenommen werden konnte – aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, falls jemand Quellen nennen kann.

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Anschließend werden die drei Stile “Classic Lolita”, “Sweet Lolita” und “Gothic Lolita” beschrieben. Beim Durchlesen der Beschreibung von “Classic Lolita” fällt aber schnell auf, dass die Beschreibung eher einen Umriss der Lolita-Mode allgemein gibt als tatsächlich den Unterstil “Classic Lolita” zu beschreiben. Auffällig ist auch, dass alle drei Stile Beispielbilder von Bodyline bekommen haben und die Autorin am Ende von Gothic Lolita den “EGAL”-Stil benennt, der für “Elegant Gothic Aristocrat Lolita” stehen soll, was etwas doppelt gemoppelt ist und eigentlich den EGA-Stil – nämlich den Aristocrat-Stil – bezeichnen sollte.

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Sehr zur Verwunderung war der Anfang des nächsten Kapitels, in dem es um die ritualisierte Identität geht. Hier schreibt die Autorin nämlich entgegen ihrer Aussage zu Beginn des Textes, dass Lolita sich von dem Nabokovschen Lolita distanziert, dass Lolita – die Mode nun – eine Mischung aus den Einflüssen von Anime und Manga, den Porzellanpuppen aus der viktorianischen Zeit, Visual-Kei Bands, “kawaii” und dem Nabokovschen Charakter sei.

Anhand der Theorie von dem Ethnologen Victor Witter Turner erklärt die Autorin im Anschluss die Rituale auf dem Weg von einem Menschen in alltäglicher Kleidung zu einer Lolita sowie das Konzept “Kawaii”.

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Fazit: Leider hat der Artikel einige inhaltliche Stellen, über die man stolpert und die auch nicht mit Zitaten oder einer Quellenangabe belegt ist und auch die Nutzung von Bildern ausschließlich von Bodyline find ich etwas schade. Interessant zu Lesen ist allerdings der Weg, wie man im Endeffekt von einem Menschen in Casual-wear zu einem Menschen in Lolita-Kleidung wird.

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Quellen und nützliche Links:
Mechademia Homepage

Am Samstag, den 17. September fand auf der Connichi 2011 die Teaparty mit Baby the Stars Shine Bright an. Prinzipiell konnte man daran teilnehmen, wenn man zuvor bei einem Gewinnspiel einen der begehrten 25 Plätze auf der Teaparty gewonnen hat. Dabei musste man ein Foto von sich in einem möglichen Outfit an das Connichi-Team schicken, die dann die Gewinner auslosten.

Zirka eine viertel Stunde bevor es losging sammelten sich rund 30 Lolitas vor der Tür zu dem Raum in dem die Teaparty stattfinden sollte. Zum einen wurden die Plätze auf 30 aufgestockt und auch welche, die nicht gewonnen hatten, hatten doch noch Glück, da nicht alle Gewinner erschienen sind.

Als die Türen geöffnet wurden konnten alle an gedeckten, runden Tischen zu je 6 Personen Platz nehmen. Im Raum befanden sich bereits Kumiko Uehara, die Designerin von Baby the Stars Shine Bright sowie Isobe-san, der Chef von Baby the Stars Shine Bright.

Kumiko Uehara in der Mitte, Foto gemacht von katze

Kumiko Uehara in der Mitte, Foto gemacht von katze

Zunächst stellten sich die Gastgeber vor und entschuldigten sich auch nochmal, dass der eigentlich geplante Stand von Baby the Stars Shine Bright auf der Connichi nicht möglich war, da die Waren leider im – ich denke, das Problem ist vielen von uns nicht unbekannt – im Zoll steckengeblieben ist. Zum Glück hatten sie aber auch ein paar Kleider im Handgepäck und konnten so ein paar Stücke aus der neuen Serie “Alice Secret Key” vorstellen. Gezeigt hatten sie uns dann zwei JSKs, einen in hell und einen in blau und einen Rock.

Alice Secret Key JSK in blau und creme

Alice Secret Key JSK in blau und creme, Foto gemacht von katze

Dabei wurde auch erwähnt, dass der Jumperskirt in creme eher klassisch wirken soll, die blaue Farbgebung hingegen eher sweet wirken soll.

Anschließend wurde das Buffet freigegeben, wo sich jeder eine Tasse aussuchen konnte und man zwischen Tee (Grüntee und Earl Grey), Kakao und Kaffee mit Geschmack wählen konnte. Bei den Süßigkeiten hatte man eine große Auswahl an Minimuffins, Donuts und Macarons sowie kleinen Pralinen.

Guten Appetit! ^^

Guten Appetit! ^^

Plötzlich ging ein Seufzen durch den Raum. Es kam ein Gast rein, mit dem wohl keiner gerechnet hat. Novala Takemoto, der Autor von Shimotsuma Monogatari, betrat den Raum. Er war weder im Programmheft noch Gerüchteweise angekündigt worden, weswegen die Überraschung wirklich gelungen ist!

Anschließend stellte sich auch Novala Takemoto nochmal als Schriftsteller von Shimotsuma Monogatari vor und entschuldigte sich ebenfalls für das Fehlen eines Baby the Stars Shine Bright-Stands.

Novala Takemoto (links) und Akinori Isobe (rechts)

Novala Takemoto (links) und Akinori Isobe (rechts)

Novala Takemoto trug dabei ein Outfit von einer Collaboration mit Dantalian no Shoka, was er auch noch etwas vorstellte. Anschließend gingen Kumiko Uehara und Akinori Isobe mit dem Übersetzer von Tisch zu Tisch und man konnte seine Fragen loswerden.

An unserem Tisch hatten wir erstmal gefragt, was denn Kumiko Ueharas Lieblingsstück sei. Sie meinte, dass es das Elizabeth Kleid in Rot sei. Anschließend fragte Isobe-san uns, wie es eigentlich mit der Lolita-Mode in Deutschland sei, ob der Name “Lolita” zu Verwirrungen führen würde und welche Probleme man in Deutschland hat (Verwechslung mit Kostümen, Beleidigungen auf der Straße, …). So erzählte er auch, dass man ihm damals abgeraten habe, in Amerika einen Laden zu eröffnen, der Lolita-Mode verkauft, weil der Begriff “Lolita” durch den gleichnamigen Roman schon sehr negativ behaftet sei. Allerdings habe er festgestellt, dass auch die amerikanischen Lolitas die Mode bereits “Lolita” betiteln und so seien sie dabei geblieben.

Anschließend erzählten wir ihm noch, dass auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse im großen Saal auch eine Lolita-Modenschau stattfindet, die vom Frankfurter Candy Day organisiert wird. Das hat ihn sehr interessiert und begeistert und so hat er auch die Kontaktdaten mit unserer Orga vom Frankfurter Candy Day ausgetauscht.

Gruppenfoto mit unserem Tisch - im Vordergrund Akinori Isobe (links) und Kumiko Uehara (rechts)

Gruppenfoto mit unserem Tisch - im Vordergrund Akinori Isobe (links) und Kumiko Uehara (rechts)

Im Anschluss konnte man noch Fotos mit Kumiko Uehara und Akinori Isobe, aber natürlich auch mit Novala Takemoto machen und sich austauschen. Als die Teaparty sich dem Ende näherte und der Raum auch langsam für das nächste Event vorbereitet werden sollte wurde noch ein Gruppenbild mit allen Anwesenden gemacht.

komplettes Gruppenfoto

komplettes Gruppenfoto

Abends fand noch eine Autogrammstunde statt, wo man sich Autogramme von Kumiko Uehara und Akinori Isobe holen konnte und auch nochmal ein Foto mit ihnen machen konnte.

Autogramme, links von Akinori Isobe, rechts von Kumiko Uehara

Autogramme, links von Akinori Isobe, rechts von Kumiko Uehara

Wenn man bei der Teaparty dabei war, hat man auch bei der Autogrammstunde noch einen niedlichen Schlüsselanhänger, der auch als Phonestrap benutzt werden kann, als Dankeschön bekommen.

Der Schlüsselanhänger

Der Schlüsselanhänger

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Quellen und nützliche Links:

Baby the Stars Shine Bright

Novala Takemotos Twitter

Katzes Fotogalerie von der Connichi (Danke für die Erlaubnis!)

offizielle Connichi-Seite

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