Twitter hat vermutlich so viele Fans wie Leute, die nicht verstehen können, wo der Sinn dahinter liegt. Immerhin kann man nur ganz kurze Texteingaben machen, in denen man vielleicht einen Satz sagen kann, wenn überhaupt.

In der letzten Zeit haben aber auch immer mehr Marken zu Twitter gefunden und  twittern da nun ihre aktuellen Sachen. Und wen findet man da so?


Marken:

http://twitter.com/baby_aatp - der Babyssb-Laden in San Francisco, Englisch
http://twitter.com/BABY_THE_STARS
- Babyssb in Japan, Japanisch
http://twitter.com/BPNSanFrancisco - Black Peace Now San Francisco, Englisch
http://twitter.com/CCHGOTHPUNK - Closet Child (Gothic und Punk) Japanisch
http://twitter.com/cch_lolita - Closet Child (Lolita) Japanisch
http://twitter.com/vivienneharajyu - Closet Child (Vivienne Westwood) Japanisch
http://twitter.com/cc_shinjuku - Closet Child Shinjuku, japanisch
http://twitter.com/excentriqueLtd - Excentrique, Japanisch
http://twitter.com/hnaoto_official - H.Naoto, Englisch
http://twitter.com/Lumiebre - Lumiebre, japanisch

Medien:

http://twitter.com/MISTERROCOCO - MrRococo, Japanisch

Viel Spaß beim followen! Die Twitter-Liste wird auch rechts in der Leiste zu finden sein und nach Bedarf aktualisiert. Falls ich irgendwas vergessen hab, oder irgendwas falsch gelinkt, bitte gebt Bescheid! :)

Macarons en masse.

Macarons en masse.

Wer noch nichts für Weihnachten gebacken hat oder einfach Lust hat noch was zu machen, dem kann ich Macarons empfehlen. Seit dem Sweet Lolita Boom sind Macarons aus Plastik als Schmuck (zum Beispiel an Ringen, aber auch an Ketten) sehr beliebt geworden. Warum dann also auch nicht einfach mal “die Originale” selbst machen?

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Das Rezept, was ich auch verwendet hab, findet man hier im Blog von Letizias Gaumenfreuden. Auch kann ich das Rezept so wie es ist nur weiterempfehlen. Kleiner Tipp meinerseits: nehmt das mit dem glatten Backpapier wirklich ernst! Meine ersten Macarons, bei denen ich dachte, dass das “nur so in etwa glatt sein muss” wurden nicht rund sondern länglich. Aber beim zweiten Blech hats dann richtig gut geklappt. In dem Fall - Viel Spaß damit!

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Schon etwas für den 5. Dezember geplant? Nein? Dann wirds aber Zeit, denn da ist wieder der Internationale Lolita-Day. Ein Tag, den man ganz seinen Lieblingsklamotten widmen kann - irgendwie toll.

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Aber wie entstand das überhaupt? In meinem Kalender steht ja auch nix von “Internationalem Lolita-Day”…

Klar, das ganze ist kein offizieller Feiertag (obwohls irgendwo ja schon lustig wär.). Die Idee entstand 2005 in einem Posting auf EGL (*1) und seit da wird zweimal im Jahr der Lolita-Tag gefeiert. Generell findet er immer einmal am ersten Samstag im Juni und einmal am ersten Samstag im Dezember statt, sodass man auch einmal seine Sommer- und einmal seine Wintergarderobe ausführen kann.

Was kann man also an so einem Tag machen? Klar, auf alle Fälle kann man sich schonmal in sein Lieblingsoutfit schmeißen. Dann entweder auf ein Meetup gehen oder sich einfach nur mit seinen Freunden treffen, Fotos machen, in ein Cafe gehen, Feiern gehen (hey, es ist ein Feiertag - wenn auch kein offizieller), sich zusammen nen Film angucken, oder oder oder…

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Und wer die Termine für die nächsten drei Jahre auch schon im Kalender vermerken möchte:

2010: 5. Juni & 4. Dezember
2011: 4. Juni & 3. Dezember
2012: 2. Juni & 1. Dezember

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Quellen und nützliche Links:

(*1) Posting bei EGL

Wer schon länger dabei ist besitzt sicher ein Paar davon und wer noch neu dabei ist konnte sie eigentlich kaum übersehen: die Rocking Horse Schuhe. Ballerinas mit hoher Holzsohle, wo hinten eine Ecke fehlt, in denen man aber auch überraschend gut laufen kann! Dieses Design stammt von Vivienne Westwood und heutzutage gibt es diese in verschiedensten Formen und Farben, als Stiefel, als flache Schuhe, offen, geschlossen. Aber wann kamen diese Schuhe überhaupt zur Lolita-Kleidung hinzu?

Vivienne Westwoods Rocking Horses wurden zum ersten Mal 1987 bei der Harris Tweed Kollektion vorgestellt (*2).

Novala Takemoto schrieb in seinem Buch “Shimotsuma Monogatari” (hier auch häufig unter dem Namen “Kamikaze Girls” bekannt), dass für den Hauptcharakter Momoko Rocking Horse Schuhe essentiell zum Lolita-Stil gehören. Das Buch wurde 2002 in Japan veröffentlicht. Das heißt, Rocking Horses müssen irgendwann zwischen 1987 und 2002 zum Lolita-Stil gekommen sein.

Noch früher - nämlich 2000 - erschien die erste Gothic & Lolita Bible. Wirft man kurz einen Blick auf die Street Snaps, sieht man hier auch schon Personen mit Rocking Horse Schuhen.

Ebenfalls in 2000 erschien der Manga “Nana” von Ai Yazawa auf japanisch. Auch hier drin findet man den Lolita-Modestil und auch hier werden schon Rocking Horse Schuhe getragen - abgesehen davon findet man auch ansonsten viele~ Anspielungen auf Vivienne Westwood. Da aber auch davon ausgegangen werden kann, dass Ai Yazawa den Manga nicht “mal eben an einem Tag” gezeichnet hat, muss es den Trend um die Rocking Horses in der Lolita-Szene schon früher gegeben haben.

Quellen zufolge (*1) öffnete 1995 in Hibiya auch der erste Vivienne Westwood-Store.

Alles in allem kann man also davon ausgehen, dass die Rocking Horses zwischen 1995 und 1999 ihren Weg in die Lolita-Szene gefunden haben. (Sollte ich mich hier wirklich radikal irren - bitte sagen ;) Die Originale von damals sind heute leider ausverkauft, allerdings kann man mit etwas Glück doch noch welche ergattern. Bei Ebay tauchen so immer wieder mal welche auf. Ansonsten gibt es auch bei Closet Child bzw. bei OldBailey welche zu kaufen. Eine weitere Möglichkeit die noch existiert wäre, dass man sich die Schuhe “custom made” herstellen lässt. Diese kann man allerdings nur im Laden in London (Kings Road “World End”) bestellen. Zur Zeit werden bei hervia.com aber auch Schuhe von Vivienne Westwood Melissa angeboten, die dem Design der Rocking Horses durchaus sehr ähnlich sehen.

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Quellen und nützliche Links:

(*1) Timeline
(*2) Post bei Livejournal
The Rocking Horse Shoe Guide Update

Happy Halloween!

Da heute Halloween ist, dachte ich, ich stell euch noch einen Lolita-Kleidungsstil vor, den man gerade heute auch anziehen kann, wenn man sonst kein Kostüm mehr gefunden hat - Guro Lolita.

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Aus: Gothic & Lolita Bible Band 7, Street Snaps

Aus: Gothic & Lolita Bible Band 7, Street Snaps

Das Wort “Guro” ist eine Abkürzung von “Grotesk” bzw. “Grotesque”.  Der Stil ist auch bekannt unter den Namen “Gore Lolita” oder “Injured Lolita”. Obwohl dieser Stil eigentlich schon ziemlich alt ist, wird er nur sehr selten umgesetzt, was vor allem daran liegen kann, dass dieser Stil ziemlich schnell wie ein Kostüm und nicht mehr wie ein Modestil aussieht.

Das Interessante aber an diesem Stil ist, dass man ihn sowohl übertrieben und wie ein Kostüm, als auch ein wenig abgeschwächter und somit alltagstauglicher (wenn auch immer noch ziemlich “kostümig”) tragen kann.

So kann man z.b. für einen abgeschwächteren Stil Gothic Lolita, Kuro Lolita oder wonach einem auch immer der Sinn steht mit Elementen von Guro Lolita Kombinieren. Augenbinden oder aber auch Bandagen zum Beispiel.

Für den kostümigeren Look kann man hingegen weiter gehen. Hier wird häufig ein Shiro Lolita Outfit genommen und mit Kunstblut verziert. Doch auch die Augenbinden und die Bandagen dürfen hier nicht fehlen. Gerade beim Kunstblut allerdings muss man acht geben, da es sein kann, dass man die Rückstände von diesem nicht mehr komplett aus dem weißen Outfit herausbekommen kann. Deswegen empfehle ich hier nicht unbedingt das allerliebste weiße Kleid bzw. Outfit für einen Guro Lolita Look zu nehmen.

Häufig werden hier dann Kleider genommen, die ohnehin nicht allzu viel gekostet haben, sodass der finanzielle Schaden - sollten die Flecken vom Kunstblut wirklich nicht mehr herausgehen - nicht allzu groß ist. Bei Bodyline zum Beispiel kann man für verhältnismäßig wenig Geld ein weißes Kleid finden.

Augenbinden zu finden kann sich unter Umständen auch als ein wenig schwierig herausstellen. Allerdings sind Augenbinden ziemlich leicht und schnell selbstgemacht, weswegen ich prinzipiell empfehlen würde, so eins einfach selbst zu basteln.

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Wem Guro Lolita nicht so zugesagt hat, aber trotzdem nicht auf ein Halloween-Outfit verzichten will, kann sich ja hiervon inspirieren lassen:

Rotkäppchen - ein Outfit mit einem roten Cape kombinieren. Dazu noch einen süßen Strohkorb, den man mit Süßigkeiten oder aber auch gruseligen Halloween-Sachen füllen kann.

Der böse Wolf - Diese ganz weichen, warmen Hausschuhe, die aussehen wie Wolfsfüße kombiniert mit einem Lolitaoutfit. Dazu die Haare auftoupieren und das Outfit noch mit Kunstpelz kombinieren.

Alice im Wunderland - Ein blaues Kleid in Kombination mit weißer Schürze, schwarz-weiß geringelten Strümpfen und einer niedlichen Schleife in den Haaren.

Vampir - Gothic Lolita in Kombination mit Vampirzähnen und anderen kleinen vampirischen Accessoires. Weißes Make-up nicht vergessen!

Zombie - Noch mehr weißes Makeup, wobei das Augenmakeup dabei kränklich aussehen darf. Das Outfit kann man dann mit diesen “Fake-Spinnweben”, die man zu Halloween eigentlich überall kaufen kann verziert werden. Ansonsten kann man sich auch bei den Outfits von den Zombie-Walks inspirieren lassen. Braaains~

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nützliche Links:

Youtube: Video mit vielen Guro Lolita Bildern

Es ist erschreckend, nicht? Da ist es eigentlich doch noch mitten im Sommer und auf einmal bekommt man morgens während man das Haus verlässt einen Schrecken - der Sommer ist weg und es sind gefühlte 10°C weniger als noch am Vortag.

Die Bäume verlieren ihre Blätter und die ganzen Parks werden in ein rot-gelbes, herbstliches Farbspektrum getaucht. Die Tage werden langsam kürzer und sind vor allem eines: nicht mehr so heiß.

Gerade wenn man mit seinen Lolita-Klamotten im Sommer unterwegs war, ist man doch hin- und wieder verzweifelt. Egal, wie wenig man angezogen hat, es war irgendwo doch immer noch nen Tick zu heiß. Der Sonnenschirm gab zwar ein wenig Schatten, ist aber häufig auch nicht die idealste Lösung. Und genau deswegen ist der Herbst so toll…

Man wird im Herbst von Außenstehenden nicht mehr für verrückt erklärt, wenn man Kniestrümpfe trägt, wenn man 3 oder mehr Lagen übereinander anhat oder wenn man auf die Bluse unterm Jumperskirt nicht verzichten möchte. Noch dazu ist der Herbst ideal dafür, seine Cardigans und Jäckchen auszuführen oder einen leichten Schal oder ein Mini-Cape zu seinem Outfit zuzufügen.

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Außerdem kann man wieder seine Herbstoutfits herauskramen. Gerade Outfits, die im Sommer echt unerträglich waren, weil sie aus einem zu dicken Stoff oder ähnlichem gemacht wurden, werden jetzt wieder toll. Die Farben werden allgemein wieder etwas gedeckter und ruhiger. Es ist ohnehin wie jedes Jahr, dass die knalligen Farben vom Sommer weichen und die Outfits etwas gesetzter werden. Sehr schick sind im Herbst und Winter zur Zeit Classic Outfits, aber auch Gothic Lolita erlebt jeden Winter wieder ein kleines Comeback. Blättert man die aktuelle Gothic & Lolita Bible (34) durch, merkt man auch schnell, dass der Fokus mittlerweile mehr auf Classic gelegt wurde - im Verhältnis gesehen zumindest.

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Als kleine (Einkaufs)Tipps um das Herbstoutfit noch zu komplettieren kann ich folgendes empfehlen:

Wer noch ein Barett sucht, sollte einfach mal in den normalen Bekleidungsläden nachgucken. Dort findet man langsam aber sicher wieder Baretts in allen möglichen Farben. Und wem das noch zu wenig oder zu unspektakulär ist, kann sich auch noch ein wenig Stoff - vielleicht auch Filz - kaufen, und sein Barett damit verzieren. Einfach etwas süßes ausschneiden und draufnähen - geht wirklich einfach und man hat Ruckzuck sein Barett individualisiert und verniedlicht!

Auch findet man momentan viele niedliche Handschuhe mit Schleifchen und anderem “niedlichem” dran, die sich auch perfekt für den Modestil eignen. Einfach ein wenig herumgucken - meistens kann man hier supertolle Schnäppchen machen! Auch Fäustlinge kann man immer wieder finden. Gerade diese eignen sich auch sehr gut zum verzieren.

Einen Blick wert sind auch Cardigans - zur Zeit bekommt man diese für einen akzeptablen Preis in vielen Farben. Und auch hier gilt: wem ein einfarbiger Cardigan zu Simpel ist, kann diesen gern noch verzieren. Falls man aber Spitze an einen Cardigan annähen will, sollte man dabei aber bedenken, dass die meisten Cardigans dehnbar sind. Ist die Spitze das nicht, wird auch der Cardigan an dieser Stelle nicht mehr dehnbar. Gerade an Stellen wie den Ärmeln sollte man hier gut acht geben - nicht, dass man am Ende den Cardigan nicht mehr anziehen kann.

Und wer auch gerne hin- und wieder näht und seinen Herbst- oder Wintermantel noch nicht hat, der kann sich die Anleitung von Quini auf Dunkelsuess mal angucken und sich vielleicht so einen eigenen Mantel schneidern.

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Wer schöne Fotos haben will, sollte im Herbst definitiv mit ein paar Freunden in den Park gehen. Denn gerade da ist mittlerweile alles durch das gefallene Laub bunt und farbenfroh. Allerdings ist es bei Meetups momentan sicher nicht mehr so toll, ein Picknick zu machen, da es dafür vermutlich schon zu kühl ist - ein Cafebesuch allerdings ist hier wunderbar.

voll, voller, Stoffmarkt eine Stunde nach offizieller Eröffnung... uaa~

voll, voller, Stoffmarkt eine Stunde nach offizieller Eröffnung... uaa~

Bei denjenigen, die ihre Lolita-Klamotten häufig selbst nähen ist der “Stoffmarkt Holland” schon ein fester Termin im Kalender, der unbedingt eingehalten wird.

Der Stoffmarkt “tourt” seit 2004 zweimal im Jahr durch Deutschland - einmal im Frühjahr, einmal im Herbst - und ist eine sehr gute Möglichkeit billig an aktuelle Stoffe zu kommen. Auf den Stoffmärkten kann man neben Stoffen übrigens auch perfekt Spitze, Fäden en mass und andere Kurzwaren kaufen. Gerade bei den Spitzenborten bietet der Stoffmarkt immer eine riesige Auswahl. Wann der Stoffmarkt immer in der nähe von einem ist, kann man praktisch immer auf deren Homepage ablesen.

Allgemein kann ich aber empfehlen zeitig zum Stoffmarkt zu fahren. Meistens ist der Stoffmarkt ~1 Stune nach Eröffnung rappelvoll, sodass man sich teilweise richtig zu den Ständen “durchkämpfen” muss.

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Und was hat das mit der Lolita-Mode zu tun?

Wenn man dann über den Stoffmarkt schlendert, sieht man auch schnell bekannte Gesichter. Wie oben schon gesagt kann man auf Stoffmärkten wirklich viele selbstnähende Lolitas antreffen und spätestens nach dem zweiten oder dritten Mal kennt man sich dann auch schon.

Allgemein sind die Besucher vom Stoffmarkt auch ziemlich aufgeschlossen, was unseren Modestil angeht. Aus eigener Erfahrung kann ich feststellen, dass blöde Kommentare wirklich selten bis gar nie vorkommen, man dafür aber Komplimente - besonders wenn man etwas selbstgenähtes trägt - häufiger mal zu hören bekommt!

Fazit: für selbernähende Lolitas ist der Stoffmarkt wirklich ein Pflichttermin. Gerade Stoffe für Sweet Lolita konnte man die letzten Male ohne Ende finden und dort auch richtige Schnäppchen machen!

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Quellen und nützliche Links:

Stoffmarkt Holland
Lolita-Näh-Zirkel

Das Marine Skirt Set

Das Marine Skirt Set

Das ist es also, das Marine Skirt Set. In einer riesigen Box verpackt, eingewickelt in eine Alice and the Pirates Tüte. Das Set beinhaltet im Endeffekt ein paar Overknee-Socken, ein Cutsew, eine Bluse, einen Rock und noch ein Haaraccessoire!

Geliefert wurde es übrigens auch ruckzuck. Die Bestellung des Lucky Packs lief auch genauso ab, wie all die anderen Bestellungen bei Babyssb: Nach der Bestellung erhält man erstmal die Bestellbestätigung und die Daten zum Überweisen des Geldes (für die Zahlungsmöglichkeit konnte man sich bereits während der Bestlelung entscheiden). Nach der Überweisung des Geldes kommt dann, wenn das Geld bei Babyssb angekommen ist, auch eine Zahlungsbestätigung und eine Versandbestätigung, bei der auch immer eine “tracking number” dabei ist, damit man alle paar Minuten gucken kann, wo sein Paket sich gerade befindet.

Die längste Zeit hat das Paket wohl an den jeweiligen Flughäfen in Tokio und Frankfurt verbracht, wo es jeweils ~ 2 Tage war.

Und wie sind die Sachen im Lucky Pack?

Der Rock ist einfach nur toll. In der Taille hat er die Maße 55 - ~62 Zentimeter dank Shirring hinten. Außerdem besitzt er abnehmbare Schleifenbänder, wodurch man das Shirring hinten entweder mit der Schleife verdecken kann, oder den Rock eher für den Alltag ohne Schleife am Rücken tragen kann.
Der Oberstoff des Rockes ist zwar dünn, aber trotzdem sehr stabil und am unteren Rand des Rockes ist noch Spitze angenäht. Außerdem hat der Rock einen eingebauten, leichten Petticoat, sodass sich der Rock auch ohne dass man einen Petticoat trägt schon abhebt. Für ein Lolita-Outfit würde ich es trotzdem nicht empfehlen, den Rock ohne richtigen Petticoat drunter zu tragen.
Das einzig doofe an dem Rock: er ist nur für Handwäsche geeignet… aber damit ist er leider auch keine Ausnahme in der Lolita-Mode.

Die Bluse ist aus einem etwas dickeren Blusenstoff, also eher für Herbst und Winter geeignet. Mit dabei ist auch ein Jabot, was man aber auch weglassen kann, sollte einem das ganze nicht so zusagen. Die Ärmel sind fix an der Bluse dran - d.h. die Bluse kann nicht für den Sommer “gekürzt” und für den Winter “verlängert” werden. Allerdings ist bei den Ärmeln allgemein auffällig, dass sie doch verhältnismäßig lang sind. Vielen, die Blusen aus Japan oder anderen asiatischen Ländern importiert haben, sollte aufgefallen sein, dass die Ärmel gern mal dazu neigen zu kurz zu sein. Das ist hier zum Glück nicht der Fall - was vermutlich auch ein wenig daran liegen kann, dass am Ende des Ärmels nochmals zusätzlich eine breite Spitzenborte angebracht wurde, die den Ärmel so gesehen nochmal verlängert.

Allgemein fällt aber trotzdem auf, dass die Bluse im Vergleich mit den Maßen des Rockes doch ziemlich groß ist.

Das Cutsew ist richtig gemütlich. Vom Stoff her ists auch etwas dicker, also auch hier wieder eher was für Herbst und WInter. Gleich aufgefallen ist aber, dass der Print, der auf dem Cutsew aufgedruckt ist, von richtig guter Qualität ist. Ich hatte bisher nur ein T-Shirt mit so einem Druck und da sieht der Druck selbst nach 6 Jahren noch so aus wie an dem Tag, wo ichs gekauft hatte. Toll!

Sehr hübsch ist auch das Accessoire, was dabeilag. Hier war es eine kleine Krone mit Totenkopf und “Alice and the Pirates”-Schriftzug inklusiv. Diese Krone kann man sich einfach in die Haare stecken! Die Details sind einfach nur schick!

Das extremste in dem ganzen Lucky Pack aber waren die Socken! Sie gehen übers Knie, sind schwarz und haben (festhalten!) graue, glitzernde Sterne. Jaha, glitzernd! Das muss man erstmal verdauen. Aber nach dem ersten “ugh, 80er?”-Schock kann man sich doch recht gut mit den Socken anfreunden und hey… eigentlich sind die super zu Kombineren! Von der Qualität her sind sie in Ordnung. Sie sind jetzt nichts außergewöhnliches, aber auch nichts schlimmes - einfach “okay”.

Fazit: Gerne wieder! Zugegeben, ein bisschen Glück braucht man bei Lucky Packs immer, aber das Babyssb Lucky Pack ist einfach nur toll. Auch der Bestell- und Bezahlvorgang war sehr komfortabel und das Paket war wirklich schnell in Deutschland. Toll!

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Quellen und nützliche Links:

Baby the Stars Shine Bright Homepage
Was sind Lucky Packs?

Über unsere Moderichtung und die dazugehörige Szene gibts ja viele Gerüchte - besonders negative. Gegenüber Außenstehenden sei man ja angeblich total abweisend und ablehnenend, man sei Elitär und würde nur Markenkleidung tragen. Aber auch innerhalb der Szene gäb es ständig Streitereien und Lästereien und an Treffen dürfe man auch nur mitmachen, wenn man die richtige Kleider habe… (・_・、)

Allerdings kann man zu diesen Gerüchten nur eines sagen: Es wird nie so heiß gegessen, wie gekocht wird und die Gerüchte entpuppen sich auch meist wirklich nur als Gerüchte, wenn man tiefer in die Materie eintaucht. Klar, schwarze Schafe gibts auch, aber die hat man eigentlich auch überall… und sie sind eigentlich auch in der Minderheit. Auch ist es normal, dass sich manche Leute einfach nicht ausstehen können - aber das ist kaum anders als wie “im echten Leben”. Insofern: Keine Panik! (´~`;)

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Eine der wohl schönsten Communities innerhalb der Szene nennt sich “Lolita_valentines“.

Lolita_valentines ist eine Community auf Livejournal die im Mai 2005 gegründet wurde. Seit da kann man wöchentlich sogenannte “Valentines” an andere Mädels schicken - wenn man will auch Anonym.
Ein “Valentine” sieht meistens so aus, dass man sich ein Bild von einer Person, die man schätzt, die man einfach so mag, die man total nett findet, deren Outfit man einfach nur toll findet, oder oder oder… nimmt, und das mit einem netten Text versieht. Anschließend schickt man das “Valentine” mithilfe der verdeckten Kommentarfunktion an die Administratoren von Lolita_valentines. Dadurch, dass die Kommentarfunktion verdeckt ist, können diese nur die Administratoren einsehen und die Valentines können so auch anonym abgegeben werden.
An jedem Samstag in der Woche werden dann die von den Administratoren gesammelten Valentines veröffentlicht. Einzig an den richtigen Valentinstagen werden meistens Ausnahmen gemacht, und die Valentines werden dann an diesem Tag - anstelle des Samstags - veröffentlicht.

Mitte August 2009 - also von heute aus gesehen letzte Woche - wurden vermutlich am meisten Valentines in der Geschichte von Lolita_valentines auf einen Ruck veröffentlicht. “Schuld” daran war eine Aktion, die durch die Livejournals von vielen ging, in denen zum Valentines-basteln aufgerufen wurde. Insgesamt kamen so ~600 verschiedene Valentines an einem Wochenende heraus! (´・ω・`)

Insofern: Viel Spaß beim Valentines basteln und bekommen! ヾ(。◕‿◕。)ノ

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Quellen und nützliche Links:
Lolita_valentines - Community auf Livejournal

Die Lolita-Mode inspiriert sich hauptsächlich aus dem Viktorianischen und dem Rokoko… wartmal, viktorianisch? Rokoko?? (・_・、) - wenn man sich heute die Gothic Lolita Bibles ansieht, fragt man sich doch, woher diese Behauptung kommt. Immerhin trug “damals” wohl niemand extrem riesige Schleifen auf dem Kopf oder rannte wie ein Bonbon herum. Geschweige denn Eis-, Pudel-, Kuchen- oder wasweißichwas Prints… Pinke Perücken? … Viktorianisch?

Und überhaupt. Warum redet die halbe Welt über “Gothic Lolita”, wenn sie doch eigentlich über die Lolita-Mode an und für sich spricht. Mit “Gothic” hat dieser “rosa Puffelkitsch” doch wirklich nichts zu tun… (・_・、) … oder?

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Metamorphose temps de Fille - von der 1. Gothic Lolita Bible bis zur 33.

Metamorphose temps de Fille - von der 1. Gothic Lolita Bible bis zur 33.

Als der Verlag “Bauhaus” (Trotz des Namens ist der Verlag Japanisch!) im Jahr 2000 die erste Gothic & Lolita Bible rausbrachte, konnte sich wohl noch niemand ausmalen, in welche Richtung sich die Lolita-Mode entwickeln würde. In der Tat war sie damals noch sehr, sehr, sehrsehrsehr (!) viel Gothic-lastiger als sie es heute ist und vieles, was damals noch Standard in der Moderichtung war ist heute Seltenheit.

Baby the Stars Shine Bright - von der 1. bis zur 33. Gothic Lolita Bible

Baby the Stars Shine Bright - von der 1. bis zur 33. Gothic Lolita Bible

Der Einfluss vom Gothic verschwindet mehr und mehr. Die damals durchaus vorherrschene Primärfarbe “schwarz” ist mittlerweile durch eine volle, farbenfrohe Palette ersetzt worden und die Vorstellung, dass selbst eine Sweet Lolita damals unter anderem auch Schwarz-Weiß getragen hat scheint heutzutage schon fast ein wenig absurd. Der “Sweet”-Einfluss bei Sweet Lolita wurde hier einfach durch Schnitte, Muster und Spitzen, aber auch durch Schleifen herausgehoben - aber trotzdem eher in gedeckteren Farben gehalten. Die Röcke an und für sich sind auch kürzer geworden - statt Bodenlang bis “gerade-noch” übers Knie sind die meisten Röcke jetzt locker überm Knie, wenn nicht sogar noch eine Handbreit drüber.

Victorian Maiden - von der 1. bis zur 33. Gothic Lolita Bible

Victorian Maiden - von der 1. bis zur 33. Gothic Lolita Bible

Auch auffällig ist, dass heutzutage eher zu “Prints” - bedruckten Stoffen - gegriffen wird. Einfarbige Stoffe werden besonders bei speziellen Kollektionen heutzutage seltenst bis gar nicht mehr benutzt, die meisten Jumperskirts und Röcke haben nun einen Print. Zudem wird die Spitzenborte eher subtil eingesetzt - sie ist zwar schon noch da, aber Kombinationen wie weiße Spitze auf schwarzem Stoff dominieren heutzutage nicht mehr sondern existieren vielmehr “nebenher”.

Angelic Pretty - von der 1. zur 33. Gothic Lolita Bible

Angelic Pretty - von der 1. zur 33. Gothic Lolita Bible

Wenn man genau auf die Frisuren achtet, fällt einem auch hier ein Unterschied zu früher auf. Wo früher noch der Hime-Cut oder “einfach” die Haare glatt nach unten zu sehen waren, findet man heutzutage hochtoupierte Haare und die verrücktesten Haarfarben - auch das ein Kontrast zu früher. Perücken und Haarteile scheinen dafür mehr in Mode zu kommen; auch wenn hier häufig zu äußerst unnatürlichen Farben wie Rosa oder Hellblau gegriffen wird, um die Pastellfarben des Outfits noch mehr zu betonen.

Neben den Haaren wird aber auch das Make Up kräftiger. Wohingegen man früher noch eher ein subtiles oder natürliches Make Up bevorzugt hat (wobei hier Gothic Lolita und Kuro Lolita gern eine Ausnahme bilden), wird heute tiefer in den Farbtopf gegriffen und insbesondere die Augen werden stärker betont. Nichtsdesdotrotz sollte man es hier auch heute nicht übertreiben - ein “Sweet Lolita” Outfit sieht mit einem starken “Gothic Lolita”-Make Up nach wie vor irgendwie unpassend aus.

Innocent World - von der 1. bis zur 33. Gothic Lolita Bible

Innocent World - von der 1. bis zur 33. Gothic Lolita Bible

Wo früher der “Gothic Lolita”-Stil am meisten herausragte ist es heutzutage das genaue Gegenteil davon: “Sweet Lolita”. Aber es ist auch schon zu merken, dass sich der Sweet Lolita-Trend nicht mehr allzu lange halten wird. Stellt sich nur noch die Frage, was als nächstes kommen wird - zurück zum Gothic? Eher was klassisches als weiteren Gegensatz zum Sweet Lolita - Classic Lolita? Oder vielleicht was ganz abgedrehtes wie Punk Lolita? Lassen wir uns da überraschen. Fest steht trotzdem, dass weder Gothic Lolita noch Sweet Lolita aussterben wird und solang sich jeder seinen eigenen Stil herauspicken kann ist immerhin alles in Ordnung. Auch stellen die meisten Marken die Kleider und Outfits ohnehin nicht nur in einer Farbe sondern auch in mehreren her, sodass eigentlich fast jeder Geschmack bei irgendeiner Marke getroffen werden kann.

Und die viktorianischen Einflüsse? Bei einigen Marken eher nicht mehr merkbar, aber bei anderen kann man durchaus noch erkennen, woraus sie ihre Inspirationen ziehen.

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