in Retro-Review? Wieso das denn? Wir haben 2010! Wo sind die aktuellen Sachen?

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Maison - nouvelle vague

Maison - nouvelle vague

Obwohl die Zeitschrift “Maison Gothic & Lolita Style Book” aus dem Jahr 2004 kommt, find ich sie immer irgendwo eine besondere Zeitschrift bzw. ein besonderes Mook unter den Lolitamooks. Und aus diesem Grund möchte ich sie euch heute, ja, 6 Jahre nach Erscheinen, doch noch vorstellen.

Genaugenommen ist das Magazin in Japan am 10.9.2004 auf den Markt gebracht worden. Im gleichen Jahr übrigens, wo auch der Film Kamikaze Girls / Shimotsuma Monogatari erschienen ist!

Heutzutage ist es zwar definitiv noch möglich, wenn aber auch vielleicht nicht mehr ganz so einfach, noch an eine Ausgabe zu kommen, da eine Neuauflage des Mooks so scheinbar nicht geplant ist(*1). Aber ich denke, gerade aufgrund der geringen Popularität kommt man hier noch gut an Auflagen ran.

Das Mook ist auch immer ein Einzelband geblieben, weitere Bände wurden davon nie veröffentlicht.

So, und warum mag die Mako dieses unpopuläre Mook, das seine besten Tage scheinbar schon hinter sich hat und eigentlich nie wirklich ein Verkaufsschlager war? Weil es irgendwie anders ist. Wer in dem 98seitigen Heftchen jetzt nur die, naja, ich sag mal “Standardoutfits” erwartet, wird hier bitter enttäuscht oder vielmehr sehr überrascht. Die Outfits, die darin gezeigt werden, sind nämlich eigentlich nicht typisch Lolita und erinnern vielmehr an den Stil, der auch bei der Livejournal-Community Daily a la mode verfolgt wird. Ein Vermischen von Lolitamode mit (vielleicht auch manchmal nicht ganz so) alltäglichen Kleidungsstücken. Heraus kommt dann etwas, was man vermutlich nicht mehr als Lolita bezeichnen würde, was aber definitiv hübsch, niedlich und auch interessant aussieht.

Für diejenigen, die aber doch auch gern was konventionelles sehen möchten, ist darin auch einiges geboten. So stellen sich hier, wie auch in der Gothic & Lolita Bible, verschiedene Marken auf einer halben, einer oder auch gleich zwei Seiten vor.

Interessant ist auch, dass anschließend eine Art “Kleidungskunde für Lolita” folgt, in der verschiedene Begriffe, über die man stolpert, wenn man sich mit dem Modestil beschäftigt, beschrieben und erklärt werden. Was da alles erklärt wird? Drawers, Bustle, Corset, Bolero, Cameo, …, …, …

wie man sitzt, wie man geht, wie man steht...

wie man sitzt, wie man geht, wie man steht...

Mein persönliches Highlight in dem Mook ist aber die “Lolita-Knigge”. In mehreren Lektionen wird einem beigebracht, wie man sich als Lolita benehmen soll, worauf man achten soll, wie man sitzen soll, stehen, wie man die Taschen halten soll, über Manieren am Tisch und, und, und.

Persönlich bin ich ja nicht so der Fan von Persönlichkeitsveränderungen, wenn man einen bestimmten Kleidungsstil trägt, aber ich finde trotzdem, dass das Mook dadurch zu etwas einzigartigem wird, wenns an diesem Punkt auch einfach irgendwo zum schmunzeln ist.

Zu guter letzt kommen auch die Nailartist-Fans, die Streetsnapmöger und die Puppensammler nicht zu kurz, denn auch für die sind in dem Mook noch ein paar Seiten mit Infos und vor allem Bildern.

Alles in allem ist es vermutlich nicht das Standard-Lolita-Mook, was man sich erwartet, aber definitiv empfehlenswert - auch wenn es vielleicht schon veraltet scheint.

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Quellen und nützliche Links:

(*1) Seite des Mooks beim Verlag
Maison bei Amazon.com

Samstags fand auf der Animagic 2010 ein Q&A mit 香奈 - MOON Kana statt. Zwar konnte ich die Fragen nicht 1:1 mitschreiben, aber für diejenigen, die das Event verpasst haben und doch wissen wollten, was alles gefragt wurde und was Kana erzählt hat gibt es hier eine kurze Zusammenfassung:

Angefangen hat erstmal alles damit, dass … man uns erstmal gesagt hat, dass Videos und Fotos erlaubt sind! Hurra! Anschließend hat Kana sich kurz vorgestellt. Allgemein hat sie die Fragen auch immer auf Japanisch beantwortet. Der Herr neben ihr hat ihr dafür die Fragen ins Japanische übersetzt beziehungsweise uns die Antworten ins Deutsche. Zugegeben, die Qualität des Videos lässt gerade ein bisschen zu Wünschen übrig, aber besser als nichts… hier hat sich Kana dem Saal vorgestellt:

Das Q&A war gekoppelt mit einem kleinen Gewinnspiel und einer Signierstunde. Begonnen wurde mit den Fragen:

Wie lange braucht Kana für die Herstellung eines ihrer Hasen?
Generell mache sie nie einen alleine sondern immer gleich mehrere gleichzeitig. Für einen, schätzte sie, braucht sie rund 1 1/2 Tage.

Was findet Kana an Deutschland und der Kultur hier seltsam?
Generell nichts - die Outfits seien so z.b. alle toll!

Warum wurde sie Sängerin?
Mit 14 habe sie schon eine außergewöhnliche Stimme gehabt, was dazu geführt hatte, dass sie mit ihrem Umfeld Probleme hatte und so nie Freunde gefunden habe. Mit ihrer Musik wolle sie den Leuten etwas geben.

Kana, während der Fragerunde

Kana, während der Fragerunde

Wie gefällt ihr die Animagic 2010?
Gefalle ihr super, sie fände alle Klamotten richtig schön!

Was ist ihre Lieblingsmusik?
Amerikanische Musik, wobei sie No Doubt speziell genannt hat.

Plant sie, wieder PromotionVideos (PVs) zu machen?
Wenn es die Zeit denn erlauben würde, plane sie wieder welche zu machen.

Da sie Tiere so mögen würde - ob sie Vegetarierin sei?
Sie würde Fleisch essen, aber nicht viel.

Ist eine weitere Europatour geplant?
Zur Zeit sei keine feste Tour geplant, aber sie sei unter Anderem schon in Frankreich, Spanien, Schweden, Finnland und Deutschland gewesen und hoffe diese Länder öfter besuchen zu können.

Welches Publikum war das beste?
Sie würde dies nicht nach Ländern aufteilen, da sie sagte, wer ihre Musik mag, denkt was sie auch denke und daher mag sie alle ihre Fans.

Was ist aus den Pandas geworden?
Der Panda und der Hase seien Freunde, aber der Panda sei noch zu Hause und schlafe.

Welche deutschen Künstler mag sie?
Sie kenne generell eher keine deutschen Künstler.

Welcher eigene Song ist ihr Liebster?
Es sei schwierig eine klare Nummer 1 zu nennen, aber sie möge “Usagi” sehr gerne.

Welche japanische Sängerin bewundert sie?
Da sie nur sehr wenig japanische Musik hören würde, habe sie hier keine Präferenzen.

Modelt sie mal wieder in der Gothic & Lolita Bible?
Hier gäbe es momentan keine Pläne

Hat sie schonmal ein Outfit getragen, was ihr im Nachhinein peinlich war?
Generell eher nein, allerdings sei sie beim Herstellen ihrer ersten Outfits noch nicht so geschickt gewesen und daher seien diese Qualitativ nicht so~ toll gewesen.

Hat sie mit der Musik weitergemacht, weil ihre Stimme seltsam ist?
Anfangs sei es demotivierend gewesen, allerdings habe sie mit 15 schon in Japan eine größere Fangemeinde gehabt, die sie stützte.

Später konnte man sich auch noch Autogramme holen!

Gibt es irgendwelche Designer/Marken, die sie inspirieren?
Sie habe sich nie bewusst irgendwo Inspiriationen geholt, weil sie keine Kopie von etwas machen wollen würde.

Gibt es irgendwann mal eine eigene Kollektion von Kana - vielleicht zu einem neuen Album?
Vielleicht, allerdings müsse man dies in Auftrag geben, da Kana ihre Kleidung selbst nähen würde, und das bei einer größeren Auflage nicht mehr möglich sei.

Wann hat sie sich mit dem selbernähen von Kleidung sicher gefühlt?
Mit 15 Jahren habe man “damit arbeiten können”, generell habe sie immer ihr bestes gegeben, fände es aber nie perfekt.

Gibt es private Zukunftspläne?
Momentan habe sie keinen Freund, von daher sei in näherer Zukunft nichts ernstes geplant.

Zeigte ihre Familie bisher unverständnis für ihre Kleidung und ihre Musik?
Da sie nicht viele Freunde gehabt habe, seien nicht  viele dafür bzw. dagegen gewesen. Ihre Mutter allerdings stehe immer hinter ihr.

Was ist ihre Lieblingsschokolade?
Weisse Schokolade.

Möchte sie irgendwann Deutsch lernen?
Bei ihrem ersten Besuch in Deutschland sei sie sehr motiviert gewesen und habe sich ein Lernbuch geholt, aber Deutsch sei (zu) schwer.

Welche Anime mag sie?
One Piece.

Spricht sie außer Japanisch noch andere Sprachen?
Sie verstehe Englisch, sprechen könne sie es aber eher nicht.

Kann sie ein deutsches Wort sagen?
Kannte keines (an dieser Stelle hat man ihr beigebracht, dass “Hase” die Übersetzung für Bunny/Usagi ist, was sie dann mehrmals wiederholt hat.)

Hat sie Bedenken wegen diesem kindlichen Schema, mit dem sie sich präsentiert?
Wenn sie von Leuten gesagt bekomme, dass das, was sie mache nichts sei würden ihr ihre Fans Kraft geben um weiterzumachen, was für sie der Grund zum Leben sei. Die Musik, die Klamotten und die Plüschtiere würden für sie Leben bedeuten. Ein Aufhören damit würde für sie die Fragen aufwerfen, was ihr Leben sei, wofür sie Lebe und die Frage nach dem Lebensinhalt.

Fanartikel en Mass - auch selbstgemachte!

Was ist ihr Lieblingscharakter aus One Piece?
Chopper

Da ihr Beruf bestimmt anstrengend ist: wie entspannt sie sich?
Sie möge Katzen und habe selbst 4. Zur Entspannung spiele sie mit den Katzen.

Wieviel Zeit verbringt sie mit ihrer Familie und hat sie öfters Heimweh, wenn sie im Ausland ist?
Sie verbringe nicht sehr viel Zeit mit ihrer Familie und habe auch kein Heimweh.

Gibt sie auch noch Konzerte in Japan?
Früher habe sie nur Konzerte in Japan gegeben, aber in letzter Zeit würden sich die Konzerte im Ausland häufen, wodurch sie eher einen Fokus aufs Ausland habe. Sie würde aber auch in Japan auftreten.

Hatte sie, bevor sie Sängerin wurde, einen anderen Berufswunsch?
Inspiriert von ihrere damaligen Klavierlehrerin habe sie mit 6 Jahren ebenfalls Klavierlehrerin werden wollen.

Hat sie sich das Nähen selbst beigebracht?
Ja.

Was waren ihre Beweggründe für eine eigene Plattenfirma?
Anfangs habe sie über andere Labels vertrieben, aber diese verkauften ihre CDs nur in Japan und Kana habe sich nicht einschränken lassen wollen.

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Anschließend wurden mit dem kompletten Studio - vielleicht sollte man an dieser Stelle sagen, dass durchaus nicht so viele Leute da waren, wie ich erwartet habe - Schere, Stein, Papier auf Japanisch gespielt. Die Gewinner der jeweiligen Runden bekamen ein Poster von Kana mit Unterschrift und ein Foto mit ihr. (Leider bin ich in Schere, Stein, Papier absolut grottig… ;).

Danach konnten aber auch die Verlierer von dem Gewinnspiel noch ein Autogramm von Kana holen und sich Fanartikel kaufen.

Da denkt man sich weiter nichts böses, und stellt auf einmal fest: Huch, da kommt ein neuer Film heraus! Huch, da kommt ne Lolita drin vor! Uh, die Kleidung ist von Babyssb gemacht! Sehen will!

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Unter http://mrrococo.net/ kann man sich schon den Trailer ansehen. Generell geht es in dem Trailer (soweit richtig verstanden natürlich nur..!) um ein Mädchen, in dessen Welt einfach alles nur süß sein soll, seit sie ein Ereignis mit einer französischen Puppe hatte. Ihre - im Trailer durchaus seltsam anmutende - große Liebe allerdings bevorzugt starke Frauen und so beschließt sie für ihn stark zu werden! Und trainiert…

Reingucken in den Film kann man am 13. Juni - leider nur in Japan im Rahmen des Short Shorts Film Festival. Wer trotzdem zu dieser Zeit dort ist, findet hier (Endlich mal ein Link auf Englisch!) die notwendigen Informationen. Wer nicht gerade in Japan ist, kann immerhin dem offiziellen Twitter von Mr. Rococo folgen, allerdings sollte man auch hierfür ein wenig japanisch können, ansonsten klickt man da munter auf Links ohne was zu lesen. Den Twitter verfolgen kann man hier.

Der Soundtrack zum Film ist von Anna Tsuchiya - die kennen wir ja schon als Ichigo von Kamikaze Girls und vielleicht auch von ANNA TSUCHIYA inspi’ NANA (Black Stones), welches 2007 veröffentlicht wurde.

Wer an den Outfits interessiert ist - die kommen von Baby the Stars Shine Bright. Wer da schon wieder ein bisschen reingucken will und herausfinden will, was für Outfits der Hauptcharakter tragen wird, kann das im offiziellen Blog unter den Production Notes nachgucken. Den findet man hier. Die Outfits direkt kann man hier und hier ansehen.

Soweit das zu sehen ist, sind noch keine der neuen Kleider auf der Baby-Seite herausgekommen. Eines der Kleider scheint allerdings das Gathers Chiffon Jumper Skirt zu sein, allerdings in einer neuen Farbe. Taschentechnisch kann man die Taschen Princess Heart Pochette in blau, Ribbon Heart Bag in weiß, Princess Heart Bag in rosa und einen großen Usakyuma Bag sehen.

Ob, wie und wann der Film auf DVD rauskommen soll, und ob wir ihn hier überhaupt in den Läden finden können steht aber leider noch absolut in den Sternen.

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Quellen und nützliche Links:
Offizielle Homepage von Mr. Rococo - http://mrrococo.net/
Offizieller Twitter zum Film
Blog von Aimi Satsukawa
Offizielle Homepage von Anna Tsuchiya
Kamikaze Girls aka Shimotsuma Monogatari

3x Alice!

3x Alice!

Man muss es doch mal zugeben - Alice wurde die letzten paar Jahre wirklich irgendwie vernachlässigt. Umso mehr freut es einen doch, dass heute endlich Tim Burtons “Alice im Wunderland” im Kino anläuft.

Deutschlandweit gibt es auch mehrere Lolitatreffen für den Film - wer also noch keinen hat, der mit einem in den Film gehen möchte (was ich mir aber kaum vorstellen kann), kann sich doch einfach mal in den jeweiligen Zirkeln umsehen und gucken, ob auch in seiner Stadt ein Treffen geplant ist.

Und wer nicht nur den Film sehen will sondern auch was lesen möchte, dem kann ich persönlich “The Annotated Alice” sehr ans Herz legen. Nicht nur, dass man darin die Geschichte von Alice lesen kann, man findet auch auf jeder Seite an der jeweiligen Buchaußenseite (…äh, also bei einer linken Buchseite befindet sich die Spalte links, bei einer rechten Buchseite befindet sich die Spalte rechts…) Kommentare und Erläuterungen, die einem die Geschichte näher erklären und an manchen Stellen vielleicht sogar unlogisches aufklären. Daher: viel Spaß beim Lesen!

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Quellen und nützliche Links:

The annotated Alice auf amazon.de
Übersicht der regionalen Zirkel auf animexx.de

Miwako Sakurada ist einer der Hauptcharaktere in dem Manga “Paradise Kiss”. Paradise Kiss selbst wurde von Yazawa Ai gezeichnet und erschien in Japan zwischen 1999 und 2003. Auf Deutsch erschien der Manga in 5 Bänden bei Panini Comics. Die erste Auflage erschien von 2003 bis 2004 noch unter dem Sublabel “Planet Shojo”, 2007 kam es dann zu einer Neuauflage und die Manga erschienen unter “Planet Manga”. Auch das Cover hat sich hier geändert. Die Manga sind in japanischer Leserichtung. Mittlerweile sind allerdings die

Miwako und ihr Freund Arashi

Miwako und ihr Freund Arashi

Manga der ersten Auflage “Out of Print” und somit nur noch schwer zu ergattern.

2005 wurde die Serie auch erstmals als Anime ausgestrahlt.

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In der Geschichte trifft die Schülerin Yukari auf vier Studenten einer Modeschule: George, Miwako, Arashi und Isabella. Diese vier bitten Yukari für ihr Modelabel “Paradise Kiss” zu modeln. Miwako ist die jüngere Schwester von Mikako, welche aus dem Vorläufermanga “Gokinjo Monogatari” (kann etwa ungefähr mit “Nachbarschaftsgeschichten” übersetzt werden) stammt. Zwar ist nicht jedes Outfit, das Miwako trägt gleich auch einem der Lolita-Stile zuzuordnen, aber man kann auch bei vielen Outfits, die nicht gleich zur Lolita-Mode gehören immer noch kleine Details erkennen, die zumindest auf den Stil hindeuten.

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Nützliche Links:

Paradise Kiss zum Bestellen
Miwako Sakurada Fanlisting

Gothic Lolita Punk Artbook

Gothic Lolita Punk Artbook

Wer öfters mal auf amazon rumstöbert, hat das Artbook sicher schonmal gesehen. Da es momentan runtergesetzt ist und ich ohnehin letztens bei amazon bestellt hab, hab ich mir das mal mitschicken lassen. \(›◕‿◕‹)/

Das Artbook ist ein Softcover und beim ricorico-Verlag erschienen. Es umfasst 176 Seiten und es werden mehrere verschiedene Künstler vorgestellt. Genauer gesagt werden Eri Kamjo, Aguru Mukai, Yoh (ziemlich bekannt), Makoligato, Kira Imai (Angelic Pretty!), Gin Jaba Tank, Hime+You, Tama, Nori Tomizaki (sollte auch von den Ausstellungen hier bekannt sein) und Tokyo Alice vorgestellt.

Am Anfang des Buches findet man auch noch ein Interview mit DJ SiSen über den Gothic Lolita Punk Stil. Es ist zwar fraglich, ob sich nicht bessere Vertreter des Gothic Lolita Stils für ein Interview hätten finden lassen können, aber das Interview allein ist trotzdem ganz interessant zu lesen.

Am Ende des Buches findet man auch noch einige Begriffserklärungen. So wird der Hintergrund der Lolita-Mode noch in ein paar Stichworten erklärt, man findet ein paar Erklärungen zu Lolita-Marken (Angelic Pretty, Babyssb, Maxicimam, Metamorphose, Moi meme moitie und Shojo Kizoku) und auch die Lolita-Kleidungsstile werden kurz beschrieben. Interessant hierbei ist, dass auch Stile beschrieben werden, die so eigentlich nicht allzu bekannt sind bzw. in den meisten Lolita-Stil-Beschreibungen gar nicht auftauchen.

Schön ist auch, dass jeder Artist auch noch anhand eines Beispielbildes zeigt, wie er oder sie die Bilder malt. Hier kann man dann Schritt für Schritt sehen, wie die Künstler genau zeichnen.

Fazit: Alles in allem ist es ein richtig schickes Buch. Besonders angenehm ist, dass es sich nicht auf einen Künstler beschränkt, sondern gleich verschiedene Künstler präsentiert. Zugegeben sind einige Kunstwerke nicht so berauschend, allerdings wird dies durch andere Künstler schnell wett gemacht. (✪ฺܫ✪ฺ)

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Nützliche Links:

Gothic Lolita Punk bei amazon.de

Wer bei poupeegirl immer die News liest oder ziemlich aktiv in der poupee_girl Livejournal-Community ist, wird es vermutlich schon gehört haben: von Poupeegirl wird es Ende dieses Jahres, genauer gesagt am 17. Dezember, ein Spiel fürn Nintendo DS geben. Der einzige Haken: bisher ist nur ein Release in Japan angekündigt.

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Sucht man Informationen über ein eventuelles Release in Amerika oder sogar Europa sucht man sich bisher leider noch die Finger wund. Auch bei diversen Spielelieferanten, die auch Spiele von Übersee verschicken ist insoweit noch nichts angekündigt.

Das Spiel müsste aber den Screenshots nach für den DS und nicht für den DSi herauskommen, was zumindest den Vorteil hat, dass auch die japanischen Spiele auf den europäischen DS-Konsolen laufen sollten. Allerdings ist das rein spekulativ.

Wer sich das Spiel aber vornweg schonmal angucken muss, kann sich die Screenshots und die offizielle Homepage zum poupeegirl-Spiel angucken.

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Quellen und nützliche Links:
poupeegirl DS offizielle Homepage
Screenshots bei der poupeegirl Livejournal Community
Blogeintrag des poupeegirl Staff

Schon immer davon geträumt einen eigenen Lolita-Laden zu haben? Ich denk mal, da bist du nicht allein. Und zumindest aufm DS kann man das jetzt auch…

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Wagamama Fashion: Girls Mode

Wagamama Fashion: Girls Mode

Ein paar Bekannte schenkten mir tollerweise (Danke nochmal!) das Spiel “Wagamama Fashion: Girls Mode”. Das Prinzip des Spieles ist eigentlich einfach - man eröffnet seine eigene Modeboutique und berät seine Kunden. Nebenher kann man noch auf einem Fashion Contest sein Können beweisen. Nebenher kann man “sich selbst” auch im Spiel in die Klamotten stecken, die man so im Laden verkauft, sich beim Frisör eine neue Frisur und/oder Haarfarbe verpassen lassen oder sich ein neues Makeup geben lassen.

Die Klamotten, die man in seinem Laden verkauft, kauft man zuvor bei den verschiedenen Labels ein. Insgesamt gibt es 16 verschiedene Modelabels. Einige verkaufen “Casual Wear”, andere wiederum eher sportliche Sachen und und und…

Auffällig in Sachen Lolita-Mode sind gleich 3 (!) Modelabels. Das Ingame-Label “Marble Lily” verkauft ausschließlich Sweet Lolita Sachen, bei “Raven Candle” findet man Gothic Lolita Sachen und beim Label “Jack-tar” findet man Punk-Sachen, die man auch schick zu Punk-Lolita-Sachen Kombinieren kann. Dadurch, dass man in Sachen Lolita-Mode doch so ein breites Spektrum abdeckt, kann man auch ohne Probleme seinen eigenen Lolita-Modeladen aufmachen. Auch findet man bei einigen Labels, die sich auf “Classic”-Stile spezialisiert haben hin- und wieder Items, die man für ein Classic Lolita Outfit benutzen kann!

Schön ist auch, dass man das Aussehen seines Ladens auch aussuchen kann. Zu Beginn des Spieles (…also eigentlich nachdem man das “Tutorial” in einem anderen Laden aus Mitarbeiter abgeschlossen hat) kann man sich unter einer handvoll Läden seinen Laden aussuchen; während des Spieles aber kann man auch weitere Ladendesigns freischalten und jederzeit wechseln. Und bei den freischaltbaren Läden ist auch wiederum ein Gothic-Lolita-Laden dabei.

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Wagamama Fashion: Girls Mode wurde im Oktober 2008 in Japan herausgebracht. In Amerika wird das Spiel unter dem Namen “Style Savvy” voraussichtlich im November 2009 herausgebracht und in Deutschland ist es unter dem Namen “Style Boutique” für das 4 Quartal diesen Jahres vorgesehen. (Laut Highlights 2009 Nintendo DS Informationsheftchen)

Im Japanischen Trailer (den man sich hier auf youtube ansehen kann) kann man sogar ein paar Klamotten des Sweet Lolita Labels sehen!

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Quellen und nützliche Links:

Style Savvy - Bei playasia auf englisch zum vorbestellen

Eigentlich ist es schon fast albern - da handelt mein letzter Eintrag davon, dass sich die Lolita-Mode innerhalb von 10 Jahren extremst gewandelt hat, und was ist? Die Community “poupeegirl” ändert sich.

Doch was ist poupeegirl überhaupt?
Prinzipiell würd ich poupeegirl als “Fashion-Community” bezeichnen. Bei der Registrierung erstellt kann man sich einen Avatar erstellen und bekommt einen Satz “Anfangsklamotten”, mit denen man sein Poupeegirl ausstatten kann. Der interessante Teil hier ist, dass man Kleidungsstücke, die man “in Echt” besitzt fotografieren kann und dann das Foto von seinem Kleidungsstück bei poupeegirl hochladen kann. Für jedes hochgeladene Foto bekommt man ein neues Kleidungsstück für sein poupeegirl und eine gewisse Anzahl sogenannter “Ribbons”. Diese Ribbons kann man als “Währung” in der Community sehen, denn sollte einem ein Kleidungsstück für sein poupeegirl nicht gefallen, kann man dies dort für Ribbons an andere Poupeegirls weiterverkaufen - oder sich dort selbst Kleidung für seine Puppe holen.

Diese Ribbons bekommt man aber nicht nur, indem man Bilder seiner Kleidungsstücke hochläd, sondern auch wenn man Kleidungsstücke anderer Mädels kommentiert - oder wenn man Kommentare bekommt. Gerade deshalb haben sich in den letzten Jahren auch viele sogenannte “comment clubs” gebildet. Ziel dieser Comment Clubs war es, zu seinen Items möglichst viele Kommentare zu bekommen, indem man bei anderen Mädels Kommentare hinterlässt, die dann auch bei dem Item von einem selbst wieder Kommentare hinterlassen. Und wenn man zu viel Geld oder respektive zu wenig Zeit hatte, sich um sein poupeegirl zu kümmern, konnte man sich auch Ribbons kaufen.

Das schöne an Poupeegirl ist, dass die Seite ziemlich schnell durch eine englischsprachige Übersetzung für ein Internationales Publikum geöffnet wurde. Von den 300.000 Usern sind 35% nicht aus Japan sondern aus anderen Ländern (Stand Februar 2009*). Als die Seite noch neu war, war sie lediglich in japanisch verfügbar, was eine Registration auf der Seite durchaus erschwert hat.

Und was ist jetzt neu?
Wie schon vor ein paar Wochen angekündigt, kam jetzt neben den Ribbons eine neue Währung namens “Jewels” dazu. Die Besonderheit bei diesen Jewels liegt darin, dass man sie nicht “einfach so” auf der Seite verdienen kann, sondern sie gegen Geld kaufen muss - dafür sind die Ribbons nicht mehr käuflich erwerblich.

Die Schwierigkeit beginnt eigentlich auch bei der Tatsache, dass man sich nun nicht mehr ALLE Items, die es auf dem Markt (und auch in den Shops gibt) für Ribbons kaufen kann. Stattdessen gibt es nun “Jewel”-Exklusive Items, die man sich nur mit diesen Jewels (also im Endeffekt nur gegen echtes Geld) kaufen kann.

Zudem bekommt man jetzt pro Kommentar, den man zu einem hochgeladenen Foto gibt, nicht mehr nur 1 Ribbon sondern 2. Allerdings sind die Kommentare pro Tag auf 20 Stück limitiert. Vor der Neuerung konnte man pro Tag bis zu 60 Kommentaren machen - kam also somit auf 60 Ribbons, statt mit der Neuerung nur noch auf 40.

Dafür gibts jetzt allerdings pro Login schon 10 Ribbons.

Wenn man sein poupeegirl 3 Tage lang neu einkleidet, bekommt man nun 10 Ribbons (statt vorher 3), bei 7 Tagen nacheinander neu anziehen statt 7 Ribbons 20 und bei 10 Tagen bekommt man nun 30 Ribbons.

Auch können je 10 Jewels in 25 Ribbons umgetauscht werden. Umgekehrt ist das leider nicht möglich; sprich, wer viele Ribbons hat, kann diese nicht in Jewels umtauschen.

Fazit zur Neuerung:
Die Entwicklung zu Betrachten kann sicher interessant werden. Die Befürchtung, dass “schöne” oder “begehrenswertere” Items jetzt nur noch mit Jewels zu bezahlen sind und nicht mehr mit Ribbons liegt durchaus nahe - bleibt nur die Hoffnung, dass auch das Problem (sollte es denn aufkommen) irgendwie positiv für beide Seiten gelöst wird.

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Quellen und nützliche Links:
* Daten gefunden bei Asiajin
Offizielle poupeegirl-Seite
Poupeegirl Community bei animexx.de

128★210 - beim Pachiko-Spielen

128★210 - beim Pachiko-Spielen

Oder auch: Das Buch und der Film, den man gesehen und gelesen haben muss, wenn man sich für Lolita-Mode interessiert. Und es ist auch einfach eine wundersüße Story.

Ohne zu viel zu verraten mal ein kleiner Abriss, um was es in der Geschichte geht: Momoko liebt die Lolita-Mode. Um sich die Kleider bei Baby the Stars Shine Bright aber finanzieren zu können (immerhin ist Momoko noch Schülerin!) verkauft sie alte Klamotten-Replicas, die ihr Vater früher selbst verkauft hat, aber aufgrund einiger Zwischenfälle (unter anderem mit den Firmen, die er hier kopiert hat) nicht mehr verkaufen darf. Dabei lernt sie Ichigo kennen. Ichigo ist ungefähr das totale Gegenteil von Momoko - nämlich ein ziemlich gewalttätiges Mädel, das zu dem noch in einer Weiber-Bōsōzoku (also eigentlich eine Weiber-Motorrad-Gang) ist. Obwohl Momoko - nachdem sie Ichigo einige der Replicas verkauft hatte - nichts mehr mit Ichigo zu tun haben wollte, kam sie immer wieder bei Momoko vorbei und es entwickelte sich eine… hmm.. “interessante” Art der Freundschaft.

128★426 - Bluse unterm 128★210

128★426 - Bluse unterm 128★210

Der Film:
Ganz klar, Momoko wird durch und durch von Baby the Stars Shine Bright ausgestattet. Und ganz klar, die Kleider, die Momoko trag gabs damals auch bei Baby the Stars Shine Bright zu kaufen. Für den Fan dieser Kleidung ist der ganze Film ohnehin eine Augenweide. Sei es Momokos Zimmer, das wirklich über- und übervoll mit den tollsten Kleidern ist oder die Abbildung der Babytssb Läden, die mindestens genauso vollgestopft sind. Aber auch Ichigo kommt richtig cool rüber. Lustig finde ich, dass sie im Film ganz kurze (keine Panik, immer nur ein paar Sekunden) animierte Sequenzen eingebaut haben, die das ganze einfach auflockern. Auch lockert Momoko gegenüber Ichigo doch verhältnismäßig schnell auf und man merkt hier schnell eine freundschaftliche Basis.

128★208 - Momoko trug es aber in Schwarz-Weiss!

128★208 - Momoko trug es aber in Schwarz-Weiss!

Das Buch:
Persönlich find ich das Buch noch besser als den Film! Man bekommt viel mehr von Momokos “Rococo Lifestyle” mit und meiner Meinung nach (wobei ich mich hier jetzt auf die Englische Version beziehe!) haben sie auch viele Wortwitze gut rübergebracht. Interessant ist grad beim Buch, dass man Momokos Gedanken hier mitlesen kann - etwas, was mir im Film ein wenig gefehlt hat. Dadurch kann man auch eher erfahren, warum sie Ichigo Anfangs nicht leiden konnte und wie es sich dann aber doch zu einer Freundschaft entwickeln konnte.
Abgesehen davon ist das Buch stellenweise sowohl skuril als auch superwitzig, sodass ichs mir öfters in der Bahn verkneifen musste, laut loszulachen. Sehr empfehlenswert!

Fazit:
Unbedingt sehen aber auch unbedingt lesen. Wem der Film schon gefallen hat, dem kann ich das Buch nur ans Herz legen; man erfährt darin gleich nochmal doppelt so viel über die beiden Charaktere (insbesondere über Momoko). Außerdem find ichs lustig, wie Momoko im Buch oft beschreibt, wie schwierig “ein Rococo-Leben” in Japan mit den ganzen Reisfeldern ist. Wirklich sehr, sehr empfehlenswert!

128227 - Momokos Design - im Film wars die weiße Version von dem Kleid. Das Kleid hatte übrigens den stolzen Preis von 51,450- Yen

128★227 - "Momokos Design" - im Film wars die weiße Version von dem Kleid. Das Kleid hatte übrigens den stolzen Preis von 51,450- Yen

Und vom modischen Aspekt…?
Interessant ists hier, dass Momoko zwar fast ausschließlich Baby the Stars Shine trägt, aber sie auch hin- und wieder Stücke von (zumindest mir momentan noch) unbekannten Designern hat. Bei einer Stelle befinden sich Momoko und Ichigo in einem Cafe - das Outfit von Momoko dort ist z.b. nicht von Baby the Stars Shine Bright. Auch find ichs süß, dass Momoko im Film extra noch ihre spezielle Affinität zu Schuhen von Vivienne Westwood beschreibt.

Elizabeth Onepiece

Elizabeth Onepiece

Warum übrigens so eine Fixierung auf Babyssb ist, wird spätestens dann klar, wenn man sieht, wer das Buch geschrieben hat - niemand anderes als TAKEMOTO Novala.
Leider sind die Kleider, die Momoko damals in dem Film getragen hat, heutzutage bei Babyssb ausverkauft. Aber mit etwas Glück bekommt man die Kleider auch noch Second-Hand. Häufig hat closet-child wieder ein paar Kleider im Angebot, hin- und wieder kann man diese aber auch auf yahoo-auctions finden. Allerdings muss man sich da teilweise dann leidergottes doch auf Sammlerpreise einstellen. Insbesondere aber die Herzchen-Handtasche, die Momoko bei sich hat, als sie mit Ichigo auf die Suche nach Emma geht (Schwarz-Weißes Outfit, Weißes Bonnet…) ist verhältnismäßig leicht zu ergattern.

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Quellen und nützliche Links:
Bilder der Kleider: Baby the Stars Shine Bright.

Englische Kamikaze Girls Fanseite
Das Buch bei Amazon
Der Film bei Amazon

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