
Coverbild
Mitsukazu Miharas Bilder dürften einigen schon von einigen Covers von den ersten Ausgaben der Gothic und Lolita Bibles bekannt sein. Auch kennt man sie von der Mangaserie “Doll”, in der mehrere Kurzgeschichten zusammengefasst sind. Auch die Manga in den Gothic und Lolita Bibles sind von ihr.
Und Mitsukazu Mihara hat auch zwei Artbooks herausgebracht, von denen ich hier eines vorstellen möchte, nämlich Alice Addict.
Japanischer Name: アリス中毒
ISBN: 978-4860480684
Seitenzahl: 103 Farbseiten
Herausgegeben im Dezember 2002
Preis: Auf meiner Ausgabe steht hinten 1980 ¥ drauf, bei amazon.co.jp wird es aber zur Zeit für 2079 ¥ angeboten.
Gekauft hab ichs vor einigen Jahren beim OCS in Frankfurt.
Zum Cover sei noch gesagt, dass dieser nette rote Streifen mit Gackt drauf generell nicht dabei ist und abgenommen werden kann. Also nicht erschrecken, wenn das generelle Cover etwas anders aussieht.
Niedlich ist, dass man beim Öffnen vom Artbook nicht gleich Bilder sieht sondern von zwei Ausschneidepuppen begrüßt wird. ♥

Alice the Vamp und Jolly the Skull
Ich hab es bisher wirklich nicht übers Herz gebracht die auszuschneiden, aber generell kann man zu den zweien sagen, dass sie nicht auf normalem Papier sind sondern auf verstärktem Papier, sodass man sie vermutlich wirklich gut benutzen kann, ohne dass sie sich schnell abnutzen.

Einige der Bilder in dem Artbook erkennt man wieder, da es die Coverbilder der Gothic und Lolita Bibles sind, allerdings sind auch sehr viele neue Bilder darin, die man so eigentlich noch nicht gesehen hat. Wer hier jetzt aber absolut unschuldige Bilder erwartet wird sich ein wenig erschrecken, da die Bilder häufig auch erotische Inhalte besitzen.

Rückansicht
Alles in allem kann ich das Artbook aber jedem empfehlen, der den Stil von Mitsukazu Mihara schon immer mochte. Es ist richtig schön aufgemacht und man hat immer wieder Spaß daran es durchzublättern! ♥
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Nützliche Links:
offizielle Homepage von Mitsukazu Mihara
Alice Addict auf amazon.co.jp
Samstags fand auf der Animagic 2010 ein Q&A mit 香奈 – MOON Kana statt. Zwar konnte ich die Fragen nicht 1:1 mitschreiben, aber für diejenigen, die das Event verpasst haben und doch wissen wollten, was alles gefragt wurde und was Kana erzählt hat gibt es hier eine kurze Zusammenfassung:
Angefangen hat erstmal alles damit, dass … man uns erstmal gesagt hat, dass Videos und Fotos erlaubt sind! Hurra! Anschließend hat Kana sich kurz vorgestellt. Allgemein hat sie die Fragen auch immer auf Japanisch beantwortet. Der Herr neben ihr hat ihr dafür die Fragen ins Japanische übersetzt beziehungsweise uns die Antworten ins Deutsche. Zugegeben, die Qualität des Videos lässt gerade ein bisschen zu Wünschen übrig, aber besser als nichts… hier hat sich Kana dem Saal vorgestellt:
Das Q&A war gekoppelt mit einem kleinen Gewinnspiel und einer Signierstunde. Begonnen wurde mit den Fragen:
Wie lange braucht Kana für die Herstellung eines ihrer Hasen?
Generell mache sie nie einen alleine sondern immer gleich mehrere gleichzeitig. Für einen, schätzte sie, braucht sie rund 1 1/2 Tage.
Was findet Kana an Deutschland und der Kultur hier seltsam?
Generell nichts – die Outfits seien so z.b. alle toll!
Warum wurde sie Sängerin?
Mit 14 habe sie schon eine außergewöhnliche Stimme gehabt, was dazu geführt hatte, dass sie mit ihrem Umfeld Probleme hatte und so nie Freunde gefunden habe. Mit ihrer Musik wolle sie den Leuten etwas geben.

Kana, während der Fragerunde
Wie gefällt ihr die Animagic 2010?
Gefalle ihr super, sie fände alle Klamotten richtig schön!
Was ist ihre Lieblingsmusik?
Amerikanische Musik, wobei sie No Doubt speziell genannt hat.
Plant sie, wieder PromotionVideos (PVs) zu machen?
Wenn es die Zeit denn erlauben würde, plane sie wieder welche zu machen.
Da sie Tiere so mögen würde – ob sie Vegetarierin sei?
Sie würde Fleisch essen, aber nicht viel.
Ist eine weitere Europatour geplant?
Zur Zeit sei keine feste Tour geplant, aber sie sei unter Anderem schon in Frankreich, Spanien, Schweden, Finnland und Deutschland gewesen und hoffe diese Länder öfter besuchen zu können.
Welches Publikum war das beste?
Sie würde dies nicht nach Ländern aufteilen, da sie sagte, wer ihre Musik mag, denkt was sie auch denke und daher mag sie alle ihre Fans.
Was ist aus den Pandas geworden?
Der Panda und der Hase seien Freunde, aber der Panda sei noch zu Hause und schlafe.
Welche deutschen Künstler mag sie?
Sie kenne generell eher keine deutschen Künstler.
Welcher eigene Song ist ihr Liebster?
Es sei schwierig eine klare Nummer 1 zu nennen, aber sie möge “Usagi” sehr gerne.
Welche japanische Sängerin bewundert sie?
Da sie nur sehr wenig japanische Musik hören würde, habe sie hier keine Präferenzen.
Modelt sie mal wieder in der Gothic & Lolita Bible?
Hier gäbe es momentan keine Pläne
Hat sie schonmal ein Outfit getragen, was ihr im Nachhinein peinlich war?
Generell eher nein, allerdings sei sie beim Herstellen ihrer ersten Outfits noch nicht so geschickt gewesen und daher seien diese Qualitativ nicht so~ toll gewesen.
Hat sie mit der Musik weitergemacht, weil ihre Stimme seltsam ist?
Anfangs sei es demotivierend gewesen, allerdings habe sie mit 15 schon in Japan eine größere Fangemeinde gehabt, die sie stützte.

Später konnte man sich auch noch Autogramme holen!
Gibt es irgendwelche Designer/Marken, die sie inspirieren?
Sie habe sich nie bewusst irgendwo Inspiriationen geholt, weil sie keine Kopie von etwas machen wollen würde.
Gibt es irgendwann mal eine eigene Kollektion von Kana – vielleicht zu einem neuen Album?
Vielleicht, allerdings müsse man dies in Auftrag geben, da Kana ihre Kleidung selbst nähen würde, und das bei einer größeren Auflage nicht mehr möglich sei.
Wann hat sie sich mit dem selbernähen von Kleidung sicher gefühlt?
Mit 15 Jahren habe man “damit arbeiten können”, generell habe sie immer ihr bestes gegeben, fände es aber nie perfekt.
Gibt es private Zukunftspläne?
Momentan habe sie keinen Freund, von daher sei in näherer Zukunft nichts ernstes geplant.
Zeigte ihre Familie bisher unverständnis für ihre Kleidung und ihre Musik?
Da sie nicht viele Freunde gehabt habe, seien nicht viele dafür bzw. dagegen gewesen. Ihre Mutter allerdings stehe immer hinter ihr.
Was ist ihre Lieblingsschokolade?
Weisse Schokolade.
Möchte sie irgendwann Deutsch lernen?
Bei ihrem ersten Besuch in Deutschland sei sie sehr motiviert gewesen und habe sich ein Lernbuch geholt, aber Deutsch sei (zu) schwer.
Welche Anime mag sie?
One Piece.
Spricht sie außer Japanisch noch andere Sprachen?
Sie verstehe Englisch, sprechen könne sie es aber eher nicht.
Kann sie ein deutsches Wort sagen?
Kannte keines (an dieser Stelle hat man ihr beigebracht, dass “Hase” die Übersetzung für Bunny/Usagi ist, was sie dann mehrmals wiederholt hat.)
Hat sie Bedenken wegen diesem kindlichen Schema, mit dem sie sich präsentiert?
Wenn sie von Leuten gesagt bekomme, dass das, was sie mache nichts sei würden ihr ihre Fans Kraft geben um weiterzumachen, was für sie der Grund zum Leben sei. Die Musik, die Klamotten und die Plüschtiere würden für sie Leben bedeuten. Ein Aufhören damit würde für sie die Fragen aufwerfen, was ihr Leben sei, wofür sie Lebe und die Frage nach dem Lebensinhalt.

Fanartikel en Mass - auch selbstgemachte!
Was ist ihr Lieblingscharakter aus One Piece?
Chopper
Da ihr Beruf bestimmt anstrengend ist: wie entspannt sie sich?
Sie möge Katzen und habe selbst 4. Zur Entspannung spiele sie mit den Katzen.
Wieviel Zeit verbringt sie mit ihrer Familie und hat sie öfters Heimweh, wenn sie im Ausland ist?
Sie verbringe nicht sehr viel Zeit mit ihrer Familie und habe auch kein Heimweh.
Gibt sie auch noch Konzerte in Japan?
Früher habe sie nur Konzerte in Japan gegeben, aber in letzter Zeit würden sich die Konzerte im Ausland häufen, wodurch sie eher einen Fokus aufs Ausland habe. Sie würde aber auch in Japan auftreten.
Hatte sie, bevor sie Sängerin wurde, einen anderen Berufswunsch?
Inspiriert von ihrere damaligen Klavierlehrerin habe sie mit 6 Jahren ebenfalls Klavierlehrerin werden wollen.
Hat sie sich das Nähen selbst beigebracht?
Ja.
Was waren ihre Beweggründe für eine eigene Plattenfirma?
Anfangs habe sie über andere Labels vertrieben, aber diese verkauften ihre CDs nur in Japan und Kana habe sich nicht einschränken lassen wollen.
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Anschließend wurden mit dem kompletten Studio – vielleicht sollte man an dieser Stelle sagen, dass durchaus nicht so viele Leute da waren, wie ich erwartet habe – Schere, Stein, Papier auf Japanisch gespielt. Die Gewinner der jeweiligen Runden bekamen ein Poster von Kana mit Unterschrift und ein Foto mit ihr. (Leider bin ich in Schere, Stein, Papier absolut grottig…
.
Danach konnten aber auch die Verlierer von dem Gewinnspiel noch ein Autogramm von Kana holen und sich Fanartikel kaufen.

Gothic Lolita Punk Artbook
Wer öfters mal auf amazon rumstöbert, hat das Artbook sicher schonmal gesehen. Da es momentan runtergesetzt ist und ich ohnehin letztens bei amazon bestellt hab, hab ich mir das mal mitschicken lassen. \(›◕‿◕‹)/
Das Artbook ist ein Softcover und beim ricorico-Verlag erschienen. Es umfasst 176 Seiten und es werden mehrere verschiedene Künstler vorgestellt. Genauer gesagt werden Eri Kamjo, Aguru Mukai, Yoh (ziemlich bekannt), Makoligato, Kira Imai (Angelic Pretty!), Gin Jaba Tank, Hime+You, Tama, Nori Tomizaki (sollte auch von den Ausstellungen hier bekannt sein) und Tokyo Alice vorgestellt.
Am Anfang des Buches findet man auch noch ein Interview mit DJ SiSen über den Gothic Lolita Punk Stil. Es ist zwar fraglich, ob sich nicht bessere Vertreter des Gothic Lolita Stils für ein Interview hätten finden lassen können, aber das Interview allein ist trotzdem ganz interessant zu lesen.
Am Ende des Buches findet man auch noch einige Begriffserklärungen. So wird der Hintergrund der Lolita-Mode noch in ein paar Stichworten erklärt, man findet ein paar Erklärungen zu Lolita-Marken (Angelic Pretty, Babyssb, Maxicimam, Metamorphose, Moi meme moitie und Shojo Kizoku) und auch die Lolita-Kleidungsstile werden kurz beschrieben. Interessant hierbei ist, dass auch Stile beschrieben werden, die so eigentlich nicht allzu bekannt sind bzw. in den meisten Lolita-Stil-Beschreibungen gar nicht auftauchen.
Schön ist auch, dass jeder Artist auch noch anhand eines Beispielbildes zeigt, wie er oder sie die Bilder malt. Hier kann man dann Schritt für Schritt sehen, wie die Künstler genau zeichnen.
Fazit: Alles in allem ist es ein richtig schickes Buch. Besonders angenehm ist, dass es sich nicht auf einen Künstler beschränkt, sondern gleich verschiedene Künstler präsentiert. Zugegeben sind einige Kunstwerke nicht so berauschend, allerdings wird dies durch andere Künstler schnell wett gemacht. (✪ฺܫ✪ฺ)
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Nützliche Links:
Gothic Lolita Punk bei amazon.de

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