Schon immer davon geträumt einen eigenen Lolita-Laden zu haben? Ich denk mal, da bist du nicht allein. Und zumindest aufm DS kann man das jetzt auch…

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Wagamama Fashion: Girls Mode

Wagamama Fashion: Girls Mode

Ein paar Bekannte schenkten mir tollerweise (Danke nochmal!) das Spiel “Wagamama Fashion: Girls Mode”. Das Prinzip des Spieles ist eigentlich einfach - man eröffnet seine eigene Modeboutique und berät seine Kunden. Nebenher kann man noch auf einem Fashion Contest sein Können beweisen. Nebenher kann man “sich selbst” auch im Spiel in die Klamotten stecken, die man so im Laden verkauft, sich beim Frisör eine neue Frisur und/oder Haarfarbe verpassen lassen oder sich ein neues Makeup geben lassen.

Die Klamotten, die man in seinem Laden verkauft, kauft man zuvor bei den verschiedenen Labels ein. Insgesamt gibt es 16 verschiedene Modelabels. Einige verkaufen “Casual Wear”, andere wiederum eher sportliche Sachen und und und…

Auffällig in Sachen Lolita-Mode sind gleich 3 (!) Modelabels. Das Ingame-Label “Marble Lily” verkauft ausschließlich Sweet Lolita Sachen, bei “Raven Candle” findet man Gothic Lolita Sachen und beim Label “Jack-tar” findet man Punk-Sachen, die man auch schick zu Punk-Lolita-Sachen Kombinieren kann. Dadurch, dass man in Sachen Lolita-Mode doch so ein breites Spektrum abdeckt, kann man auch ohne Probleme seinen eigenen Lolita-Modeladen aufmachen. Auch findet man bei einigen Labels, die sich auf “Classic”-Stile spezialisiert haben hin- und wieder Items, die man für ein Classic Lolita Outfit benutzen kann!

Schön ist auch, dass man das Aussehen seines Ladens auch aussuchen kann. Zu Beginn des Spieles (…also eigentlich nachdem man das “Tutorial” in einem anderen Laden aus Mitarbeiter abgeschlossen hat) kann man sich unter einer handvoll Läden seinen Laden aussuchen; während des Spieles aber kann man auch weitere Ladendesigns freischalten und jederzeit wechseln. Und bei den freischaltbaren Läden ist auch wiederum ein Gothic-Lolita-Laden dabei.

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Wagamama Fashion: Girls Mode wurde im Oktober 2008 in Japan herausgebracht. In Amerika wird das Spiel unter dem Namen “Style Savvy” voraussichtlich im November 2009 herausgebracht und in Deutschland ist es unter dem Namen “Style Boutique” für das 4 Quartal diesen Jahres vorgesehen. (Laut Highlights 2009 Nintendo DS Informationsheftchen)

Im Japanischen Trailer (den man sich hier auf youtube ansehen kann) kann man sogar ein paar Klamotten des Sweet Lolita Labels sehen!

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Quellen und nützliche Links:

Style Savvy - Bei playasia auf englisch zum vorbestellen

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Süß, oder? Gefunden für 1,95 bei H&M in der Kinderabteilung.

Dadurch, dass sie aber verbiegbar sind, kann man sie auch auf größere Größen biegen. Trotzdem sollte man glaub nicht allzu un-filigrane Finger haben…

Es sind übrigens 3 Stück - ganz unten am Bild hat sich noch ein silberner versteckt. Irgendwie wollt der auf den Fotos nicht so rauskommen. Naja, selbst schuld.

(poupee-link)

Ansonsten gabs auch interessante Kniestrümpfe in schwarz mit schwarzen Rosen dran für 9,95 - die waren aber in der normalen Damenabteilung. Für den Gothic Lolita oder den Kuro Lolita-Look eignen sich die sicher perfekt!

Über unsere Moderichtung und die dazugehörige Szene gibts ja viele Gerüchte - besonders negative. Gegenüber Außenstehenden sei man ja angeblich total abweisend und ablehnenend, man sei Elitär und würde nur Markenkleidung tragen. Aber auch innerhalb der Szene gäb es ständig Streitereien und Lästereien und an Treffen dürfe man auch nur mitmachen, wenn man die richtige Kleider habe… (・_・、)

Allerdings kann man zu diesen Gerüchten nur eines sagen: Es wird nie so heiß gegessen, wie gekocht wird und die Gerüchte entpuppen sich auch meist wirklich nur als Gerüchte, wenn man tiefer in die Materie eintaucht. Klar, schwarze Schafe gibts auch, aber die hat man eigentlich auch überall… und sie sind eigentlich auch in der Minderheit. Auch ist es normal, dass sich manche Leute einfach nicht ausstehen können - aber das ist kaum anders als wie “im echten Leben”. Insofern: Keine Panik! (´~`;)

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Eine der wohl schönsten Communities innerhalb der Szene nennt sich “Lolita_valentines“.

Lolita_valentines ist eine Community auf Livejournal die im Mai 2005 gegründet wurde. Seit da kann man wöchentlich sogenannte “Valentines” an andere Mädels schicken - wenn man will auch Anonym.
Ein “Valentine” sieht meistens so aus, dass man sich ein Bild von einer Person, die man schätzt, die man einfach so mag, die man total nett findet, deren Outfit man einfach nur toll findet, oder oder oder… nimmt, und das mit einem netten Text versieht. Anschließend schickt man das “Valentine” mithilfe der verdeckten Kommentarfunktion an die Administratoren von Lolita_valentines. Dadurch, dass die Kommentarfunktion verdeckt ist, können diese nur die Administratoren einsehen und die Valentines können so auch anonym abgegeben werden.
An jedem Samstag in der Woche werden dann die von den Administratoren gesammelten Valentines veröffentlicht. Einzig an den richtigen Valentinstagen werden meistens Ausnahmen gemacht, und die Valentines werden dann an diesem Tag - anstelle des Samstags - veröffentlicht.

Mitte August 2009 - also von heute aus gesehen letzte Woche - wurden vermutlich am meisten Valentines in der Geschichte von Lolita_valentines auf einen Ruck veröffentlicht. “Schuld” daran war eine Aktion, die durch die Livejournals von vielen ging, in denen zum Valentines-basteln aufgerufen wurde. Insgesamt kamen so ~600 verschiedene Valentines an einem Wochenende heraus! (´・ω・`)

Insofern: Viel Spaß beim Valentines basteln und bekommen! ヾ(。◕‿◕。)ノ

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Quellen und nützliche Links:
Lolita_valentines - Community auf Livejournal

Eigentlich ist es schon fast albern - da handelt mein letzter Eintrag davon, dass sich die Lolita-Mode innerhalb von 10 Jahren extremst gewandelt hat, und was ist? Die Community “poupeegirl” ändert sich.

Doch was ist poupeegirl überhaupt?
Prinzipiell würd ich poupeegirl als “Fashion-Community” bezeichnen. Bei der Registrierung erstellt kann man sich einen Avatar erstellen und bekommt einen Satz “Anfangsklamotten”, mit denen man sein Poupeegirl ausstatten kann. Der interessante Teil hier ist, dass man Kleidungsstücke, die man “in Echt” besitzt fotografieren kann und dann das Foto von seinem Kleidungsstück bei poupeegirl hochladen kann. Für jedes hochgeladene Foto bekommt man ein neues Kleidungsstück für sein poupeegirl und eine gewisse Anzahl sogenannter “Ribbons”. Diese Ribbons kann man als “Währung” in der Community sehen, denn sollte einem ein Kleidungsstück für sein poupeegirl nicht gefallen, kann man dies dort für Ribbons an andere Poupeegirls weiterverkaufen - oder sich dort selbst Kleidung für seine Puppe holen.

Diese Ribbons bekommt man aber nicht nur, indem man Bilder seiner Kleidungsstücke hochläd, sondern auch wenn man Kleidungsstücke anderer Mädels kommentiert - oder wenn man Kommentare bekommt. Gerade deshalb haben sich in den letzten Jahren auch viele sogenannte “comment clubs” gebildet. Ziel dieser Comment Clubs war es, zu seinen Items möglichst viele Kommentare zu bekommen, indem man bei anderen Mädels Kommentare hinterlässt, die dann auch bei dem Item von einem selbst wieder Kommentare hinterlassen. Und wenn man zu viel Geld oder respektive zu wenig Zeit hatte, sich um sein poupeegirl zu kümmern, konnte man sich auch Ribbons kaufen.

Das schöne an Poupeegirl ist, dass die Seite ziemlich schnell durch eine englischsprachige Übersetzung für ein Internationales Publikum geöffnet wurde. Von den 300.000 Usern sind 35% nicht aus Japan sondern aus anderen Ländern (Stand Februar 2009*). Als die Seite noch neu war, war sie lediglich in japanisch verfügbar, was eine Registration auf der Seite durchaus erschwert hat.

Und was ist jetzt neu?
Wie schon vor ein paar Wochen angekündigt, kam jetzt neben den Ribbons eine neue Währung namens “Jewels” dazu. Die Besonderheit bei diesen Jewels liegt darin, dass man sie nicht “einfach so” auf der Seite verdienen kann, sondern sie gegen Geld kaufen muss - dafür sind die Ribbons nicht mehr käuflich erwerblich.

Die Schwierigkeit beginnt eigentlich auch bei der Tatsache, dass man sich nun nicht mehr ALLE Items, die es auf dem Markt (und auch in den Shops gibt) für Ribbons kaufen kann. Stattdessen gibt es nun “Jewel”-Exklusive Items, die man sich nur mit diesen Jewels (also im Endeffekt nur gegen echtes Geld) kaufen kann.

Zudem bekommt man jetzt pro Kommentar, den man zu einem hochgeladenen Foto gibt, nicht mehr nur 1 Ribbon sondern 2. Allerdings sind die Kommentare pro Tag auf 20 Stück limitiert. Vor der Neuerung konnte man pro Tag bis zu 60 Kommentaren machen - kam also somit auf 60 Ribbons, statt mit der Neuerung nur noch auf 40.

Dafür gibts jetzt allerdings pro Login schon 10 Ribbons.

Wenn man sein poupeegirl 3 Tage lang neu einkleidet, bekommt man nun 10 Ribbons (statt vorher 3), bei 7 Tagen nacheinander neu anziehen statt 7 Ribbons 20 und bei 10 Tagen bekommt man nun 30 Ribbons.

Auch können je 10 Jewels in 25 Ribbons umgetauscht werden. Umgekehrt ist das leider nicht möglich; sprich, wer viele Ribbons hat, kann diese nicht in Jewels umtauschen.

Fazit zur Neuerung:
Die Entwicklung zu Betrachten kann sicher interessant werden. Die Befürchtung, dass “schöne” oder “begehrenswertere” Items jetzt nur noch mit Jewels zu bezahlen sind und nicht mehr mit Ribbons liegt durchaus nahe - bleibt nur die Hoffnung, dass auch das Problem (sollte es denn aufkommen) irgendwie positiv für beide Seiten gelöst wird.

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Quellen und nützliche Links:
* Daten gefunden bei Asiajin
Offizielle poupeegirl-Seite
Poupeegirl Community bei animexx.de

Die Lolita-Mode inspiriert sich hauptsächlich aus dem Viktorianischen und dem Rokoko… wartmal, viktorianisch? Rokoko?? (・_・、) - wenn man sich heute die Gothic Lolita Bibles ansieht, fragt man sich doch, woher diese Behauptung kommt. Immerhin trug “damals” wohl niemand extrem riesige Schleifen auf dem Kopf oder rannte wie ein Bonbon herum. Geschweige denn Eis-, Pudel-, Kuchen- oder wasweißichwas Prints… Pinke Perücken? … Viktorianisch?

Und überhaupt. Warum redet die halbe Welt über “Gothic Lolita”, wenn sie doch eigentlich über die Lolita-Mode an und für sich spricht. Mit “Gothic” hat dieser “rosa Puffelkitsch” doch wirklich nichts zu tun… (・_・、) … oder?

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Metamorphose temps de Fille - von der 1. Gothic Lolita Bible bis zur 33.

Metamorphose temps de Fille - von der 1. Gothic Lolita Bible bis zur 33.

Als der Verlag “Bauhaus” (Trotz des Namens ist der Verlag Japanisch!) im Jahr 2000 die erste Gothic & Lolita Bible rausbrachte, konnte sich wohl noch niemand ausmalen, in welche Richtung sich die Lolita-Mode entwickeln würde. In der Tat war sie damals noch sehr, sehr, sehrsehrsehr (!) viel Gothic-lastiger als sie es heute ist und vieles, was damals noch Standard in der Moderichtung war ist heute Seltenheit.

Baby the Stars Shine Bright - von der 1. bis zur 33. Gothic Lolita Bible

Baby the Stars Shine Bright - von der 1. bis zur 33. Gothic Lolita Bible

Der Einfluss vom Gothic verschwindet mehr und mehr. Die damals durchaus vorherrschene Primärfarbe “schwarz” ist mittlerweile durch eine volle, farbenfrohe Palette ersetzt worden und die Vorstellung, dass selbst eine Sweet Lolita damals unter anderem auch Schwarz-Weiß getragen hat scheint heutzutage schon fast ein wenig absurd. Der “Sweet”-Einfluss bei Sweet Lolita wurde hier einfach durch Schnitte, Muster und Spitzen, aber auch durch Schleifen herausgehoben - aber trotzdem eher in gedeckteren Farben gehalten. Die Röcke an und für sich sind auch kürzer geworden - statt Bodenlang bis “gerade-noch” übers Knie sind die meisten Röcke jetzt locker überm Knie, wenn nicht sogar noch eine Handbreit drüber.

Victorian Maiden - von der 1. bis zur 33. Gothic Lolita Bible

Victorian Maiden - von der 1. bis zur 33. Gothic Lolita Bible

Auch auffällig ist, dass heutzutage eher zu “Prints” - bedruckten Stoffen - gegriffen wird. Einfarbige Stoffe werden besonders bei speziellen Kollektionen heutzutage seltenst bis gar nicht mehr benutzt, die meisten Jumperskirts und Röcke haben nun einen Print. Zudem wird die Spitzenborte eher subtil eingesetzt - sie ist zwar schon noch da, aber Kombinationen wie weiße Spitze auf schwarzem Stoff dominieren heutzutage nicht mehr sondern existieren vielmehr “nebenher”.

Angelic Pretty - von der 1. zur 33. Gothic Lolita Bible

Angelic Pretty - von der 1. zur 33. Gothic Lolita Bible

Wenn man genau auf die Frisuren achtet, fällt einem auch hier ein Unterschied zu früher auf. Wo früher noch der Hime-Cut oder “einfach” die Haare glatt nach unten zu sehen waren, findet man heutzutage hochtoupierte Haare und die verrücktesten Haarfarben - auch das ein Kontrast zu früher. Perücken und Haarteile scheinen dafür mehr in Mode zu kommen; auch wenn hier häufig zu äußerst unnatürlichen Farben wie Rosa oder Hellblau gegriffen wird, um die Pastellfarben des Outfits noch mehr zu betonen.

Neben den Haaren wird aber auch das Make Up kräftiger. Wohingegen man früher noch eher ein subtiles oder natürliches Make Up bevorzugt hat (wobei hier Gothic Lolita und Kuro Lolita gern eine Ausnahme bilden), wird heute tiefer in den Farbtopf gegriffen und insbesondere die Augen werden stärker betont. Nichtsdesdotrotz sollte man es hier auch heute nicht übertreiben - ein “Sweet Lolita” Outfit sieht mit einem starken “Gothic Lolita”-Make Up nach wie vor irgendwie unpassend aus.

Innocent World - von der 1. bis zur 33. Gothic Lolita Bible

Innocent World - von der 1. bis zur 33. Gothic Lolita Bible

Wo früher der “Gothic Lolita”-Stil am meisten herausragte ist es heutzutage das genaue Gegenteil davon: “Sweet Lolita”. Aber es ist auch schon zu merken, dass sich der Sweet Lolita-Trend nicht mehr allzu lange halten wird. Stellt sich nur noch die Frage, was als nächstes kommen wird - zurück zum Gothic? Eher was klassisches als weiteren Gegensatz zum Sweet Lolita - Classic Lolita? Oder vielleicht was ganz abgedrehtes wie Punk Lolita? Lassen wir uns da überraschen. Fest steht trotzdem, dass weder Gothic Lolita noch Sweet Lolita aussterben wird und solang sich jeder seinen eigenen Stil herauspicken kann ist immerhin alles in Ordnung. Auch stellen die meisten Marken die Kleider und Outfits ohnehin nicht nur in einer Farbe sondern auch in mehreren her, sodass eigentlich fast jeder Geschmack bei irgendeiner Marke getroffen werden kann.

Und die viktorianischen Einflüsse? Bei einigen Marken eher nicht mehr merkbar, aber bei anderen kann man durchaus noch erkennen, woraus sie ihre Inspirationen ziehen.

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