Happy Halloween!

Da heute Halloween ist, dachte ich, ich stell euch noch einen Lolita-Kleidungsstil vor, den man gerade heute auch anziehen kann, wenn man sonst kein Kostüm mehr gefunden hat – Guro Lolita.

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Aus: Gothic & Lolita Bible Band 7, Street Snaps

Aus: Gothic & Lolita Bible Band 7, Street Snaps

Das Wort “Guro” ist eine Abkürzung von “Grotesk” bzw. “Grotesque”.  Der Stil ist auch bekannt unter den Namen “Gore Lolita” oder “Injured Lolita”. Obwohl dieser Stil eigentlich schon ziemlich alt ist, wird er nur sehr selten umgesetzt, was vor allem daran liegen kann, dass dieser Stil ziemlich schnell wie ein Kostüm und nicht mehr wie ein Modestil aussieht.

Das Interessante aber an diesem Stil ist, dass man ihn sowohl übertrieben und wie ein Kostüm, als auch ein wenig abgeschwächter und somit alltagstauglicher (wenn auch immer noch ziemlich “kostümig”) tragen kann.

So kann man z.b. für einen abgeschwächteren Stil Gothic Lolita, Kuro Lolita oder wonach einem auch immer der Sinn steht mit Elementen von Guro Lolita Kombinieren. Augenbinden oder aber auch Bandagen zum Beispiel.

Für den kostümigeren Look kann man hingegen weiter gehen. Hier wird häufig ein Shiro Lolita Outfit genommen und mit Kunstblut verziert. Doch auch die Augenbinden und die Bandagen dürfen hier nicht fehlen. Gerade beim Kunstblut allerdings muss man acht geben, da es sein kann, dass man die Rückstände von diesem nicht mehr komplett aus dem weißen Outfit herausbekommen kann. Deswegen empfehle ich hier nicht unbedingt das allerliebste weiße Kleid bzw. Outfit für einen Guro Lolita Look zu nehmen.

Häufig werden hier dann Kleider genommen, die ohnehin nicht allzu viel gekostet haben, sodass der finanzielle Schaden – sollten die Flecken vom Kunstblut wirklich nicht mehr herausgehen – nicht allzu groß ist. Bei Bodyline zum Beispiel kann man für verhältnismäßig wenig Geld ein weißes Kleid finden.

Augenbinden zu finden kann sich unter Umständen auch als ein wenig schwierig herausstellen. Allerdings sind Augenbinden ziemlich leicht und schnell selbstgemacht, weswegen ich prinzipiell empfehlen würde, so eins einfach selbst zu basteln.

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Wem Guro Lolita nicht so zugesagt hat, aber trotzdem nicht auf ein Halloween-Outfit verzichten will, kann sich ja hiervon inspirieren lassen:

Rotkäppchen - ein Outfit mit einem roten Cape kombinieren. Dazu noch einen süßen Strohkorb, den man mit Süßigkeiten oder aber auch gruseligen Halloween-Sachen füllen kann.

Der böse Wolf – Diese ganz weichen, warmen Hausschuhe, die aussehen wie Wolfsfüße kombiniert mit einem Lolitaoutfit. Dazu die Haare auftoupieren und das Outfit noch mit Kunstpelz kombinieren.

Alice im Wunderland – Ein blaues Kleid in Kombination mit weißer Schürze, schwarz-weiß geringelten Strümpfen und einer niedlichen Schleife in den Haaren.

Vampir - Gothic Lolita in Kombination mit Vampirzähnen und anderen kleinen vampirischen Accessoires. Weißes Make-up nicht vergessen!

Zombie - Noch mehr weißes Makeup, wobei das Augenmakeup dabei kränklich aussehen darf. Das Outfit kann man dann mit diesen “Fake-Spinnweben”, die man zu Halloween eigentlich überall kaufen kann verziert werden. Ansonsten kann man sich auch bei den Outfits von den Zombie-Walks inspirieren lassen. Braaains~

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nützliche Links:

Youtube: Video mit vielen Guro Lolita Bildern

Es ist erschreckend, nicht? Da ist es eigentlich doch noch mitten im Sommer und auf einmal bekommt man morgens während man das Haus verlässt einen Schrecken – der Sommer ist weg und es sind gefühlte 10°C weniger als noch am Vortag.

Die Bäume verlieren ihre Blätter und die ganzen Parks werden in ein rot-gelbes, herbstliches Farbspektrum getaucht. Die Tage werden langsam kürzer und sind vor allem eines: nicht mehr so heiß.

Gerade wenn man mit seinen Lolita-Klamotten im Sommer unterwegs war, ist man doch hin- und wieder verzweifelt. Egal, wie wenig man angezogen hat, es war irgendwo doch immer noch nen Tick zu heiß. Der Sonnenschirm gab zwar ein wenig Schatten, ist aber häufig auch nicht die idealste Lösung. Und genau deswegen ist der Herbst so toll…

Man wird im Herbst von Außenstehenden nicht mehr für verrückt erklärt, wenn man Kniestrümpfe trägt, wenn man 3 oder mehr Lagen übereinander anhat oder wenn man auf die Bluse unterm Jumperskirt nicht verzichten möchte. Noch dazu ist der Herbst ideal dafür, seine Cardigans und Jäckchen auszuführen oder einen leichten Schal oder ein Mini-Cape zu seinem Outfit zuzufügen.

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Außerdem kann man wieder seine Herbstoutfits herauskramen. Gerade Outfits, die im Sommer echt unerträglich waren, weil sie aus einem zu dicken Stoff oder ähnlichem gemacht wurden, werden jetzt wieder toll. Die Farben werden allgemein wieder etwas gedeckter und ruhiger. Es ist ohnehin wie jedes Jahr, dass die knalligen Farben vom Sommer weichen und die Outfits etwas gesetzter werden. Sehr schick sind im Herbst und Winter zur Zeit Classic Outfits, aber auch Gothic Lolita erlebt jeden Winter wieder ein kleines Comeback. Blättert man die aktuelle Gothic & Lolita Bible (34) durch, merkt man auch schnell, dass der Fokus mittlerweile mehr auf Classic gelegt wurde – im Verhältnis gesehen zumindest.

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Als kleine (Einkaufs)Tipps um das Herbstoutfit noch zu komplettieren kann ich folgendes empfehlen:

Wer noch ein Barett sucht, sollte einfach mal in den normalen Bekleidungsläden nachgucken. Dort findet man langsam aber sicher wieder Baretts in allen möglichen Farben. Und wem das noch zu wenig oder zu unspektakulär ist, kann sich auch noch ein wenig Stoff – vielleicht auch Filz – kaufen, und sein Barett damit verzieren. Einfach etwas süßes ausschneiden und draufnähen – geht wirklich einfach und man hat Ruckzuck sein Barett individualisiert und verniedlicht!

Auch findet man momentan viele niedliche Handschuhe mit Schleifchen und anderem “niedlichem” dran, die sich auch perfekt für den Modestil eignen. Einfach ein wenig herumgucken – meistens kann man hier supertolle Schnäppchen machen! Auch Fäustlinge kann man immer wieder finden. Gerade diese eignen sich auch sehr gut zum verzieren.

Einen Blick wert sind auch Cardigans – zur Zeit bekommt man diese für einen akzeptablen Preis in vielen Farben. Und auch hier gilt: wem ein einfarbiger Cardigan zu Simpel ist, kann diesen gern noch verzieren. Falls man aber Spitze an einen Cardigan annähen will, sollte man dabei aber bedenken, dass die meisten Cardigans dehnbar sind. Ist die Spitze das nicht, wird auch der Cardigan an dieser Stelle nicht mehr dehnbar. Gerade an Stellen wie den Ärmeln sollte man hier gut acht geben – nicht, dass man am Ende den Cardigan nicht mehr anziehen kann.

Und wer auch gerne hin- und wieder näht und seinen Herbst- oder Wintermantel noch nicht hat, der kann sich die Anleitung von Quini auf Dunkelsuess mal angucken und sich vielleicht so einen eigenen Mantel schneidern.

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Wer schöne Fotos haben will, sollte im Herbst definitiv mit ein paar Freunden in den Park gehen. Denn gerade da ist mittlerweile alles durch das gefallene Laub bunt und farbenfroh. Allerdings ist es bei Meetups momentan sicher nicht mehr so toll, ein Picknick zu machen, da es dafür vermutlich schon zu kühl ist – ein Cafebesuch allerdings ist hier wunderbar.

Lolita-Mode kann unter Umständen teuer werden und viele, die neu in dieser “Szene” sind, sind erstmal über die Preise schockiert. Klar, 200 bis 300 Euro und mehr für ein Kleid, 150 aufwärts für eine Bluse – man möchte sich kaum ausmalen, wie teuer dann ein ganzes Outfit wird und geschweige denn wieviel Geld bekannte Lolitas in ihre großen Kleiderschränke gesteckt haben. Meistens aber ist es gar nicht so viel, denn viele Lolitas kaufen ihre Kleidung bevorzugt SecondHand oder wissen sonst auch, wie man gute Schnäppchen machen kann.

Von diesen Schnäppchenmöglichkeiten will ich euch nach und nach die verschiedensten Arten vorstellen, heute ist der “Gothic Lolita-Zirkel Weblog” dran.

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Der Gothic Lolita Zirkel wurde Ende 2004 bis Anfang 2005 gegründet. Leider war es mir nicht mehr möglich herauszufinden, WER den Zirkel damals gegründet hat und auch die anderen Zirkelmoderatoren konnten es mir nicht mehr sagen. Wer da also genaueres weiß: immer her mit den Informationen!

Früher diente die Tafel im Zirkel als Ort, an dem man seine Sachen gebraucht verkaufen aber auch suchen konnte. Dieses Jahr konnte man die Zirkel mit Bezahlung eines kleinen Betrages an animexx “upgraden” und man bekam auch einen Weblog dazu. Seit da ist das “Suche und Verkaufe” in den Weblog umgezogen.

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Was sind die Vorteile im Weblog des Gothic Lolita Zirkels auf Schnäppchenjagd zu gehen?

Ganz klar – die Verkäufer befinden sich größtenteils in Deutschland, Österreich und der Schweiz und sprechen auch alle Deutsch. Bis auf die Schweiz hat man da auch den Vorteil, dass man mit Euro zahlen kann. Auch ist aufgrund der gleichen Sprache keine Sprachbarriere vorhanden, was äußerst praktisch ist. Innerhalb eines Landes hat man seine Sachen auch innerhalb von 2 – 4 Tagen.

Sollte man seine Sachen mal nicht bekommen, was bisher soweit bekannt ist allerdings noch nicht vorgekommen ist, kann man immer noch diejenigen fragen, die in der Nähe des Verkäufers wohnen, ob sie wissen, ob etwas passiert ist. Meistens gibt es immer einen bis mehrere, die den Verkäufer auch persönlich kennen und sollte es da wirklich Probleme geben, können sie sicher auch nachforschen, was mit dem Verkäufer los ist.

Auch ist die Anzahl der “Scammer” (Verkäufer, die Produkte anbieten, die sie nicht haben und dann mit dem Geld verschwinden) sehr, sehr, sehr, sehr gering, wenn nicht sogar nicht vorhanden.

Und die Nachteile des Zirkel-Weblogs?

Ein Nachteil ist vermutlich auch, dass es Regional beschränkt ist und die Angebote dadurch nicht so vielzählig sind wie z.b. in einem richtig großen, internationalen Forum.

Fazit:

Alles in allem ist der Gothic Lolita-Zirkel Weblog für Schnäppchen durchaus zu empfehlen. Auch für Neulinge ist es aufgrund der oben genannten Vorteile sehr praktisch. Daher ist der Weblog durchaus sehr empfehlenswert und definitiv immer wieder einen Blick wert!

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Quellen und nützliche Links:

Der Gothic Lolita Zirkel auf Animexx
Der Verkaufszirkel im Weblog

Die erste GosuRori (ゴスロリ) erschien im Januar 2004 und wird bis heute vom Verlag “Boutique Sha” (ブティック社) herausgebracht. Bevor die erste GosuRori erschien gab es allerdings schon ein Schnittmuster-Mook von diesem Verlag mit dem Namen “Homemade Gothic and Lolita”, welches am 20. August 2003 erschien. Zur Zeit gibt es die Homemade Gothic and Lolita, von der es nur eine Ausgabe gibt und 13 Ausgaben der GosuRori. Um sich einen Überblick über die Schnittmuster zu erhalten, empfehl ich bei AvantGauche vorbeizusehen, die die Bilder aus den Magazinen gescannt hat (nicht die Schnittmuster!)

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Jedes Heft beinhaltet eine große Auswahl an Schnittmustern für Röcke, Jumperskirts, Kleider, Blusen aber auch Jacken, Bloomers und andere Accessoires. Generell kann gesagt werden, dass man mit 1 – 2 Ausgaben der Mooks schon eine gute Sammlung an Schnittmustern für alles mögliche zusammenhat. Und genau hier beginnt auch das Problem: Die Schnittmuster an und für sich. Denn wer sich die Tabelle zum Abmessen mal angeschaut hat, wird schnell festgestellt haben, dass die Größen (S, M, L, LL), die dort angegeben sind, keineswegs immer auf die Größen, die wir hier gewohnt sind, passen.

Von Links nach Rechts haben wir dann folgende Angaben:

バスト – Brust
ワイスト – Taille
ヒップ – Hüfte
背丈 – Rückenlänge. Das wird von Nacken bis zur Taille gemessen
腰丈 – von der Taille zur Hüfte
股上 – auf einem Stuhl sitzend misst man hier von der Taille bis zum Stuhl.
股下 – Beininnenlänge
袖丈 – Armlänge
手首回り – Armgelenkumfang
身長 – Körpergröße

(Ohne 100%ige Gewähr)

Praktisch ist an der ganzen Sache, dass die Angaben in Zentimeter sind; man erspart sich so also anders als bei amerikanischen Schnittmustern die ganze Umrechnerei. Sprich: man misst sich ab und guckt dann in der Tabelle, bei welcher Größe man sich befindet. Auffällig ist aber schnell, dass – zum einen – die Schnittmuster nur bis zu einer maximalen Körpergröße von 164 gehen, zum anderen wird man spätestens beim Abmessen und Vergleichen bemerken, dass man teilweise zwischen den Größen schwankt – wenn nicht sogar teilweise zwischen Größen, die etwas weiter auseinander liegen – S und L zum Beispiel.

Wenn man aber weiß, dass man zum Beispiel bei der Hüfte ein L braucht, bei der Taille aber ein S – M reichen würde, dann kann man sich die Schnittmuster ein wenig anpassen. Wenn man größer als 164 ist, kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen, den Rockteil zu verlängern, denn meistens ist es dieser, der dann zu kurz ausfällt (Selbstverständlich ohne Gewähr). Generell ist es aber sehr empfehlenswert zuerst ein Probestück anzufertigen, denn dann weiß man meistens genau, wo etwas zu viel oder zu wenig, zu kurz, zu lang oder, oder, oder… ist.

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Nützliche Links:

AvantGauche – GosuRori Scans
Lolita-Nähzirkel auf Animexx
Auflistung der Stile in den GosuRoris in der loligoth Database (Englisch)
Betty-chans “Understanding the Patterns in GosuRori” (Englisch)

Über unsere Moderichtung und die dazugehörige Szene gibts ja viele Gerüchte – besonders negative. Gegenüber Außenstehenden sei man ja angeblich total abweisend und ablehnenend, man sei Elitär und würde nur Markenkleidung tragen. Aber auch innerhalb der Szene gäb es ständig Streitereien und Lästereien und an Treffen dürfe man auch nur mitmachen, wenn man die richtige Kleider habe… (・_・、)

Allerdings kann man zu diesen Gerüchten nur eines sagen: Es wird nie so heiß gegessen, wie gekocht wird und die Gerüchte entpuppen sich auch meist wirklich nur als Gerüchte, wenn man tiefer in die Materie eintaucht. Klar, schwarze Schafe gibts auch, aber die hat man eigentlich auch überall… und sie sind eigentlich auch in der Minderheit. Auch ist es normal, dass sich manche Leute einfach nicht ausstehen können – aber das ist kaum anders als wie “im echten Leben”. Insofern: Keine Panik! (´~`;)

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Eine der wohl schönsten Communities innerhalb der Szene nennt sich “Lolita_valentines“.

Lolita_valentines ist eine Community auf Livejournal die im Mai 2005 gegründet wurde. Seit da kann man wöchentlich sogenannte “Valentines” an andere Mädels schicken – wenn man will auch Anonym.
Ein “Valentine” sieht meistens so aus, dass man sich ein Bild von einer Person, die man schätzt, die man einfach so mag, die man total nett findet, deren Outfit man einfach nur toll findet, oder oder oder… nimmt, und das mit einem netten Text versieht. Anschließend schickt man das “Valentine” mithilfe der verdeckten Kommentarfunktion an die Administratoren von Lolita_valentines. Dadurch, dass die Kommentarfunktion verdeckt ist, können diese nur die Administratoren einsehen und die Valentines können so auch anonym abgegeben werden.
An jedem Samstag in der Woche werden dann die von den Administratoren gesammelten Valentines veröffentlicht. Einzig an den richtigen Valentinstagen werden meistens Ausnahmen gemacht, und die Valentines werden dann an diesem Tag – anstelle des Samstags – veröffentlicht.

Mitte August 2009 – also von heute aus gesehen letzte Woche – wurden vermutlich am meisten Valentines in der Geschichte von Lolita_valentines auf einen Ruck veröffentlicht. “Schuld” daran war eine Aktion, die durch die Livejournals von vielen ging, in denen zum Valentines-basteln aufgerufen wurde. Insgesamt kamen so ~600 verschiedene Valentines an einem Wochenende heraus! (´・ω・`)

Insofern: Viel Spaß beim Valentines basteln und bekommen! ヾ(。◕‿◕。)ノ

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Quellen und nützliche Links:
Lolita_valentines – Community auf Livejournal

Eigentlich ist es schon fast albern – da handelt mein letzter Eintrag davon, dass sich die Lolita-Mode innerhalb von 10 Jahren extremst gewandelt hat, und was ist? Die Community “poupeegirl” ändert sich.

Doch was ist poupeegirl überhaupt?
Prinzipiell würd ich poupeegirl als “Fashion-Community” bezeichnen. Bei der Registrierung erstellt kann man sich einen Avatar erstellen und bekommt einen Satz “Anfangsklamotten”, mit denen man sein Poupeegirl ausstatten kann. Der interessante Teil hier ist, dass man Kleidungsstücke, die man “in Echt” besitzt fotografieren kann und dann das Foto von seinem Kleidungsstück bei poupeegirl hochladen kann. Für jedes hochgeladene Foto bekommt man ein neues Kleidungsstück für sein poupeegirl und eine gewisse Anzahl sogenannter “Ribbons”. Diese Ribbons kann man als “Währung” in der Community sehen, denn sollte einem ein Kleidungsstück für sein poupeegirl nicht gefallen, kann man dies dort für Ribbons an andere Poupeegirls weiterverkaufen – oder sich dort selbst Kleidung für seine Puppe holen.

Diese Ribbons bekommt man aber nicht nur, indem man Bilder seiner Kleidungsstücke hochläd, sondern auch wenn man Kleidungsstücke anderer Mädels kommentiert – oder wenn man Kommentare bekommt. Gerade deshalb haben sich in den letzten Jahren auch viele sogenannte “comment clubs” gebildet. Ziel dieser Comment Clubs war es, zu seinen Items möglichst viele Kommentare zu bekommen, indem man bei anderen Mädels Kommentare hinterlässt, die dann auch bei dem Item von einem selbst wieder Kommentare hinterlassen. Und wenn man zu viel Geld oder respektive zu wenig Zeit hatte, sich um sein poupeegirl zu kümmern, konnte man sich auch Ribbons kaufen.

Das schöne an Poupeegirl ist, dass die Seite ziemlich schnell durch eine englischsprachige Übersetzung für ein Internationales Publikum geöffnet wurde. Von den 300.000 Usern sind 35% nicht aus Japan sondern aus anderen Ländern (Stand Februar 2009*). Als die Seite noch neu war, war sie lediglich in japanisch verfügbar, was eine Registration auf der Seite durchaus erschwert hat.

Und was ist jetzt neu?
Wie schon vor ein paar Wochen angekündigt, kam jetzt neben den Ribbons eine neue Währung namens “Jewels” dazu. Die Besonderheit bei diesen Jewels liegt darin, dass man sie nicht “einfach so” auf der Seite verdienen kann, sondern sie gegen Geld kaufen muss – dafür sind die Ribbons nicht mehr käuflich erwerblich.

Die Schwierigkeit beginnt eigentlich auch bei der Tatsache, dass man sich nun nicht mehr ALLE Items, die es auf dem Markt (und auch in den Shops gibt) für Ribbons kaufen kann. Stattdessen gibt es nun “Jewel”-Exklusive Items, die man sich nur mit diesen Jewels (also im Endeffekt nur gegen echtes Geld) kaufen kann.

Zudem bekommt man jetzt pro Kommentar, den man zu einem hochgeladenen Foto gibt, nicht mehr nur 1 Ribbon sondern 2. Allerdings sind die Kommentare pro Tag auf 20 Stück limitiert. Vor der Neuerung konnte man pro Tag bis zu 60 Kommentaren machen – kam also somit auf 60 Ribbons, statt mit der Neuerung nur noch auf 40.

Dafür gibts jetzt allerdings pro Login schon 10 Ribbons.

Wenn man sein poupeegirl 3 Tage lang neu einkleidet, bekommt man nun 10 Ribbons (statt vorher 3), bei 7 Tagen nacheinander neu anziehen statt 7 Ribbons 20 und bei 10 Tagen bekommt man nun 30 Ribbons.

Auch können je 10 Jewels in 25 Ribbons umgetauscht werden. Umgekehrt ist das leider nicht möglich; sprich, wer viele Ribbons hat, kann diese nicht in Jewels umtauschen.

Fazit zur Neuerung:
Die Entwicklung zu Betrachten kann sicher interessant werden. Die Befürchtung, dass “schöne” oder “begehrenswertere” Items jetzt nur noch mit Jewels zu bezahlen sind und nicht mehr mit Ribbons liegt durchaus nahe – bleibt nur die Hoffnung, dass auch das Problem (sollte es denn aufkommen) irgendwie positiv für beide Seiten gelöst wird.

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Quellen und nützliche Links:
* Daten gefunden bei Asiajin
Offizielle poupeegirl-Seite
Poupeegirl Community bei animexx.de

Frankfurter Lolita Treffen 1. Mai 08

Frankfurter GLT - 1. Mai 08

Viele haben ihr erstes Treffen schon hinter sich und haben dort schon einige Freunde gefunden. Andere wiederum waren noch nie auf einem Treffen, sind nervös und fragen sich, was sie da erwarten könnte – obwohl meiner Meinung nach gar kein Grund zum “Nervös-sein” besteht. Klar, leichter gesagt als getan… aber was macht man überhaupt auf einem Treffen? (・_・、)

….was macht man da eigentlich?
Das ganze läuft meistens auf eine von zwei Arten ab: Entweder man trifft sich zum Picknicken oder geht in ein Cafe ODER man geht in ein Museum, eine Ausstellung oder oder oder… meistens trifft man sich dann an einem gut erreichbaren Ort (Bahnhöfe sind da immer ganz praktisch, weil auch Ortsfremde da definitiv immer hinfinden) und reist dann zusammen von dort aus weiter. Bei einem Museumsbesuch geht man dann – wer hätts erwartet – meistens gleich ins Museum und anschließend vielleicht noch zum Tratschen ins Cafe oder ähnliches und bei einem Picknick geht man dann zusammen in den Park oder woauchimmer das Picknick stattfindet… währenddessen, davor oder danach werden meist auch noch Fotos gemacht. :)

….aber ich hab gar kein passendes Outfit… (ノд<。)゜。
macht beim ersten mal eigentlich meistens gar nichts. Ich weiß, dass in vielen Beschreibungen zu nem Meetup erstmal dick und fett der Dresscode erwähnt wird, der unbedingt eingehalten werden muss, allerdings ist es dann doch in den meisten Fällen auch so, dass die Organisation definitiv ein Auge zudrückt, wenn man sie anschreibt, und ihnen schildert, dass man noch ein Neuling in der Mode ist und sich das erst gern einmal ansehen wollen würde.

Einige Leute sehen sich das ganze gern erstmal “in Zivil” an, es gibt sogar viele, die die Treffen auch gerne in Zivil begleiten, einfach weil sie mit vielen Leuten dort mittlerweile Freundschaft geschlossen haben, oder, oder, oder… Auch bringen viele ihren Partner mit, der meistens auch “nur” in Zivil erscheint und auch die Fotografen sind nie wirklich aufgerüscht (auch wenn sie manchmal lustige Accessoires aufgedrückt bekommen – genau wie die Partner übrigens.) – sprich, wenn man nicht gerade aufgerüscht auftaucht, ist man eigentlich so gut wie immer auch nicht allein damit.

…ich bin mir aber überhaupt nicht sicher, ob das, was ich trage überhaupt PASST.
Kommt auch gernmal vor – auch hier kann ich wieder den Tipp geben, einfach mal die Orga um ne kurze Meinung zu bitten oder sich einfach in diversen Communitys (wie dem Gothic Lolita Zirkel auf Animexx oder dunkelsuess.de) noch weitere Meinungen einzuholen. Meistens existieren in den Communitys Threads in denen man sich Verbesserungsvorschläge für sein Outfit einholen kann – und warum sollte man die Chance nicht nutzen?

…ich kenn keinen (・_・、) !
Kannte ich damals auch nicht. Und das ging auch vielen anderen so. Nur selten kennt man wirklich alle, die zu einem Treffen kommen, also keine Panik. Ansonsten kann man auch bevor man auf ein Treffen geht einfach mal gucken, welche Leute sonst so kommen (ich sprech jetzt hier einfach mal die Eventeintragungen beim Event-Kalender auf animexx an…) und vielleicht den ein- oder anderen schonmal online anschreiben. Dagegen wird sicher auch keiner etwas haben.

Also dann, viel Spaß bei eurem ersten Meetup! ヾ(。◕‿◕。)ノ

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Nützliche Links:
dunkelsuess.de – dt. Lolita-Fashion Community
Gothic Lolita Zirkel auf animexx.de

Sphynx in ihrem Kuro Outfit

Sphynx in ihrem Kuro Outfit

Kuroi – oder ins deutsche übersetzt – “schwarz” ist genau das, was der Name schon sagt. Ein komplett schwarzes Outfit. Wichtig bei dem Stil ist es, dass man wirklich jedes Kleidungsstück schwarz hält – auch die Schuhe. Allerdings ist es jetzt nicht unbedingt notwendig, sich eine schwarze Perücke zuzulegen oder die Haare schwarz zu färben – so weit muss man dann doch nicht gehen.

Interessant bei Kuro Lolita ist aber, dass das schwarze nicht unbedingt Gothic-mäßig aussehen muss. Es kann auch ein sehr süßes Kuro Lolita Outfit sein, oder ein punkiges, oder oder oder…

Gerade Kuro Lolita ist ein Stil, der sich sehr gut für Anfänger eignet, da man schwarze Kleidung eigentlich immer sehr schnell und ohne Probleme finden kann – auch gibt es hier bei der Schuhfarbe meistens die geringsten Probleme. (´~`;)

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Shiroi – auf Deutsch übersetzt “weiß” – ist da das komplette Gegenteil davon. Statt komplett schwarzen Outfits werden hier komplett weiße Outfits angezogen. Gerade bei dem Stil sollte man darauf achten, dass auch die Schuhe weiß sind. Häufig hat man nämlich keine weißen Schuhe zur Hand und zieht dann andersfarbige an, was dann das komplette Outfit stört. Allerdings sind z.b. weiße Rocking Horse Schuhe (die mit der Holzsohle) vollkommen okay – auch wenn die Holzsohle nicht schneeweiß ist, so stört sie das komplettoutfit trotzdem nie.

Auch kann man Shiro Lolita sowohl im Gothic Stil, als auch im Sweet Stil oder wie mans auch immer tragen will, tragen.

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Direkt Marken für Kuro und Shiro Lolita gibt es nicht – im Prinzip kann man bei jeder Marke etwas in dem Stil finden.